Kandern Finanziell kein gutes Jahr

Mitglieder der Abteilung: (von links) Mario Leonhardt, Michael Gruss, Dietmar Wieber, Jochen Schöpflin, Thomas Mäder und Mathias Wieber. Foto: Anika Lenke

Kandern-Feuerbach - Der Feuerbacher Abteilungskommandant Dietmar Wieber sprach in seinem Jahresbericht bei der Hauptversammlung von einem weniger erfolgreichen, jedoch relativ einsatzreichen Jahr 2018.

Rückblick

Der Wettergott war bei den Veranstaltungen nicht sehr gnädig mit den Feuerbachern. So konnte man beim alljährlichen Fasnachtsfeuer aufgrund von Wind und Regen nur mit Müh und Not das Feuer entfachen, und nur einige Hartgesottene fanden den Weg zum Scheibenschlagen. Auch beim Buckfest im Mai wurden aufgrund des Regens nicht viele Besucher gezählt. Und so hatte Kassierer Michael Gruss von mehr Ausgaben als Einnahmen im vergangenen Jahr zu berichten.

Im Juni rückte die Feuerbacher Wehr zu ihrem ersten Einsatz im Jahr 2018 aus, ein Wohnungsbrand in Riedlingen. Das Hagelunwetter im Juli streifte den Ortsteil nur, jedoch mussten die Feuerwehrmänner zur Unterstützung nach Kandern ausrücken. Zu einem weiteren Wohnungsbrand in Riedlingen wurde die Abteilung im August alarmiert. Den letzten Einsatz 2018 hatte man im Ort selbst zu bewältigen, wo ein umgestürzter Baum auf der Verbindungsstraße nach Kandern entfernt werden musste.

Mitglieder

Drei frisch ausgebildete Mitglieder konnte man in der Wehr begrüßen: Lucas Wilhelmi, Jan Straub und Joel Graf absolvierten mit Erfolg die im Herbst in Kandern durchgeführte Ausbildung zum Truppmann.

Hingegen musste Karlheinz Mäder mit 65 Jahren in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet werden. Dietmar Wieber dankte ihm für seine Treue und jahrzehntelange Unterstützung auch durch Maschinen. Er sei immer da gewesen, wenn man ihn irgendwo brauchte und hoffe, dass man auch in Zukunft bei Veranstaltungen auf in zählen kann.

Die Feuerbacher Abteilung zählt nun 14 Aktivmitglieder sowie zehn in der Altersabteilung.

Sonstiges

Kommandant Günter Lenke verwies nochmals auf den Mitgliederschwund, der auch in der Gesamtwehr spürbar sei. Noch nie war die Mitgliederzahl so gering wie jetzt. Alleine im vergangenen Jahr musste ein Minus von zehn Aktiven verzeichnet werden. Fünf Mitglieder hatten das Alter von 65 Jahren erreicht und wechselten damit in die Altersabteilung.

Kaum hatte Wieber zum gemütlichen Teil übergeleitet, wurden die Feuerwehrleute zusammen mit der Kanderner Abteilung zu einem Kaminbrand in Feuerbach alarmiert. Die Situation war aber schnell unter Kontrolle gebracht.

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