Kandern Fördermöglichkeiten für Reaktivierung entscheidend

Offizielle Übergabe der Kandertalbahn-Petition an Landrätin Marion Dammann mit den Mitgliedern der IG Pro Kandertalbahn (von links) Roland Kaiser, Peter Oehler, Peter Völker und Markus Kern. Foto: Alexandra Günzschel Foto: Weiler Zeitung

Kandertal (ag). Mitglieder der IG Pro Kandertabahn haben gestern im Landratsamt das Ergebnis ihrer „Petition für die Reaktivierung der Kandertalbahn“ an Landrätin Marion Dammann überreicht.

„Es war uns wichtig, die Petition persönlich zu übergeben“, erklärte dazu Markus Kern. Ziel dabei sei vor allem gewesen, ein Stimmungsbild zu bekommen, erklärte er.

Mit überreicht wurde auch gleich die Bachelorarbeit der DB-Angestellten Katja Beckebans mit dem Titel „Wiederaufnahme eines regelmäßigen Schienenpersonennahverkehrs auf der Kandertalbahn“, die bereits öffentlich bei der Firma Resin in Binzen vorgestellt wurde.

„Das Thema ist uns nahe. Wir begleiten es und schauen, welche Möglichkeiten sich auftun“, versicherte Dammann. In diesem Zusammenhang verwies sie vor allem auf Fördermöglichkeiten, die letztlich entscheidend seien. Dammann mutmaßte, dass man manchmal einfach nur eine andere Sprache spreche. Denn während die IG das Problem von der praktischen Seite her angeht und schon konkrete Vorstellungen für eine Umsetzung hat, etwa einen Wasserstoff-Brennzellenzug, „haben wir das Verfahren im Kopf, um dort hin zu gelangen“, so die Landrätin.

„Als Interessensgemeinschaft sind Sie am Puls“, meinte auch Erster Landesbeamter Ulrich Hoehler. Er betonte die Bedeutung einer Verkehrsstudie, um den Bedarf zu ermitteln, wie sie vom Land Baden-Württemberg erstellt wird. „Das hat uns in die Karten gespielt.“ Aus dem Landkreis wiederum könne man weitere Daten und Erkenntnisse ergänzen.

Sowohl Dammann als auch Hoehler wollten als Alternative bessere Busverbindungen nicht ganz aus den Augen verlieren, als Übergangslösung und für den Fall, dass es doch nicht klappen sollte.

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