Kandern Gemeinsam neue Ideen entwickeln

SB-Import-Eidos
Bürger und Studenten tauschten sich aus. Foto: Rolf Mück

Kandern-Riedlingen (mü). Zu einer Bürgerbeteiligung mit Workshop hatte die Stadt Kandern für den Samstagvormittag in die Alte Schule in Riedlingen eingeladen. Mehr als 50 Bürger waren der Einladung gefolgt und wurden von Ortsvorsteher Rolf Moritz und Bürgermeisterin Simone Penner begrüßt. Ortsvorsteher Moritz erläuterte, dass der ursprüngliche Anlass auch das Problem mit dem Feuerwehrhaus im Dorf sei, das für den heutigen Bedarf zu klein sei, und man hier eine neue Lösung suchen würde. Penner führte aus, die Veranstaltung sei initiiert von einem Gestaltungsbeirat, der die Gemeinde unter anderem in Riedlingen über architektonische Maßnahmen berät. Dieser Gestaltungsbeirat hatte beschlossen, Studenten von der Universität Karlsruhe in Form einer Studentenarbeit mit einzubeziehen. Wie sollen und können Plätze, Räume und Gebäude künftig genutzt werden? Dazu konnten in dieser Dorfwerkstatt die Bürger ihre Ansichten, Anregungen und Ideen einbringen. Der Workshop wurde von dem Architekten Richard Stoll aus Heitersheim geleitet, wobei Stoll lieber den Begriff „Dorfwerkstatt“ verwenden wollte, wie er sagte. Es sollten keine fertigen Lösungen angestrebt werden und es seien keine Zielvorgaben vorhanden, so Stoll.

Die Studenten bildeten gemeinsam mit den Bürgern Gruppen, in deren Stichpunkte festgehalten wurden.

Stichpunkte gesammelt

In einer ersten Runde wurden die Meinungen aufgeschrieben: „Was ist gut? Was ist schlecht? Was ist uns wichtig? Was wollen wir?“. Die zweite Gruppenarbeit drehte sich um die Themen Feuerwehr, Schule und Rathaus und dafür vorhandenen Möglichkeiten und Ressourcen. Das Fazit: die Bürger wollten keine große neue Mitte des Dorfes. Die bestehenden gemeindeeigenen Gebäude sollen stattdessen genutzt, aufgewertet und miteinander verbunden werden, wobei angestrebt wird, dass der „Munistall“ zum neuen Feuerwehrdomizil umgenutzt wird.

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