Kandern Informationen aus erster Hand

Kandern - Der Berufsinfotag für die älteren Schüler an der August-Macke-Schule jedes Jahr Mitte Januar ist bereits zur „festen Einrichtung“ geworden. Darauf wies Schulleiterin Ursula Ganzke am Dienstag in ihrer Begrüßung hin. Auch in diesem Jahr waren wieder 21 Betriebe und berufliche Schulen mit dabei.

„Die berufliche Orientierung ist ein wichtiger Baustein an unserer Schule“, sagt die Rektorin. Alle Schüler absolvierten drei einwöchige Praktika. Beim Berufsinfotag können sie sich dann gezielt über die Betriebe und Schulen informieren, die sie besonders interessieren. Jeder Betrieb hat in einem eigenen Raum an der Schule 40 Minuten Zeit, um mit den Schülern ins Gespräch zu kommen, zu informieren und Fragen zu beantworten.

Dabei können die Teilnehmer einigermaßen sicher sein, mit interessierten Schülern zu sprechen. Denn die mussten sich vorher für zwei Betriebe beziehungsweise Schulen entscheiden, über die sie sich näher informieren wollten. Das Angebot richtet sich an die achten und neunten Klassen der Gemeinschaftsschule sowie auch an die zehnten Klassen.

Bei den Zehntklässlern, dem letzten Realschuljahrgang an der bald reinen Gemeinschaftsschule, waren die beruflichen Schulen besonders beliebt. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen an der Schule, wonach rund 30 Prozent eines Jahrgangs mit Mittlerer Reife auf die beruflichen Gymnasien wechselt.

Ansonsten waren die großen Unternehmen etwas gefragter als kleine Betriebe, aber auch die Polizei Baden-Württemberg zog einmal mehr viele Interessenten an.

In der Pause zwischen den beiden Durchgängen bestand für die Schüler die Möglichkeit, den Kontakt zu weiteren Betrieben aufzunehmen, sich mit Infomaterial zu versorgen oder ein Gespräch mit Anita Baltensperger von der Agentur für Arbeit zu führen.

Ursula Ganzke bedankte sich vorab bei den Vertretern der Firmen und Schulen, die einmal mehr am Berufsinfotag teilgenommen hatten. Viele der „Stammgäste“ begrüßte sie namentlich. Ihr Dank galt aber auch dem Orga-Team der Schule, bestehend aus Schulsozialarbeiterin Cynthia Dörfler, Heidi Leyk, Tobias Rist und Brigitte Hunold.

Die Rektorin freute sich im Pressegespräch besonders über die vielen ehemaligen Schüler, die für den Berufsinfotag als Auszubildende, Angestellte, Meister oder Chefs an ihre alte Schule zurückkehren, um den Nachwuchs über mögliche Berufswege zu informieren. Unter ihnen war zum Beispiel der frisch gebackene Meister Steve Braun (22), der nun in den elterlichen Pflastererbetrieb mit eingestiegen ist.

„Wenn man wirklich will, kann man mit dem nötigen Ehrgeiz alles erreichen“, zeigt sich die Schulleiterin überzeugt. Gerade ehemalige Schüler können den Jugendlichen aus den Abschlussklassen in dieser Hinsicht besonders viel Mut machen.

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