Kandern Jetzt 100 Besucher mehr zugelassen

Kandern -  Erstmals durften gestern wieder 750 statt 650 Badegäste gleichzeitig das Kanderner Freibad besuchen. Und am Nachmittag wurde dieses neue Limit auch sofort erreicht. Seit dem Wegfall der Test- und Maskenpflicht am vergangenen Freitag war das Bad bereits an vier Nachmittagen ausverkauft.

Sicherlich spielten den Schwimmbadbetreibern dabei auch die sommerlichen Temperaturen in die Hände. Doch ließ sich der eine oder andere potenzielle Gast zuvor auch von der Testpflicht abhalten. Die Schnelltests gelten jeweils nur 24 Stunden, was einen gewissen organisatorischen Aufwand bedeutet.

Unbedingt beibehalten werden sollen die beiden Zeitfenster am Morgen und am Nachmittag. „Wir wollen möglichst vielen Personen den Besuch des Freibads ermöglichen“, erklärt Sascha Wörner vom Rechnungsamt der Stadt Kandern. „Und die Frühschwimmer würden sonst das Kontingent belasten.“

Möglich gemacht wurde die Ausweitung der Besucherzahlen durch eine Änderung der Corona-Verordnung, die seit Beginn der Woche gilt. Zuvor war nur eine Person pro 20 Quadratmeter zugelassen, jetzt ist es eine Person pro zehn Quadratmeter. Mit der Umsetzung ließ man sich ein wenig Zeit, da vorab noch Absprachen nötig waren.

Dass sich die Einlasszahlen trotzdem nicht auf 1300 verdoppelt haben, liegt am beschränkten Platz in den Becken. So dürfen sich zum Beispiel im Hauptbecken nur 80 Personen gleichzeitig befinden. Nicht nur Wörner befürchtete da – insbesondere bei großer Hitze – Schlangen von Badewilligen, die man mit der Beschränkung auf 750 Gäste vermeiden will.

Besonders gelobt wird Wörner zufolge die Wassertemperatur, die mit bis zu 24 Grad für Kanderner Verhältnisse angenehm hoch liegt. Erwärmt wird das Wasser mittels einer Photovoltaikanlage. Froh ist man beim Rechnungsamt der Stadt Kandern auch darüber, dass die Becken in diesem Jahr kostengünstig mit Quellwasser befüllt werden konnten. Möglich wurde dies vor allem auch durch den späten Saisonstart am 7. Juni.

Das Zeitfenster am Nachmittag sei deutlich beliebter als das Zeitfenster am Vormittag, weiß Schwimmmeisterin Petra Sica zu berichten. Es ist auch möglich, beide Zeitfenster zu buchen, allerdings müssen alle Gäste über Mittag das Bad verlassen. Ihre Badesachen können sie in der Zwischenzeit da lassen.

Die meisten Badegäste kennen das Verfahren bereits aus dem vergangenen Jahr. „Alles läuft reibungslos. Die Leute freuen sich, dass das Bad auf hat“, hat Sica festgestellt. „Das Angebot wird gut angenommen“, sagt auch Wörner. „Wir sind froh, um jeden Besucher der kommt.“

Dass im Laufe der Saison sogar wieder ein Normalbetrieb möglich werden wird, können sich Sica und Wörner indes nicht vorstellen.

Die genauen Einlassbedingungen sind auf der Homepage der Stadt Kandern unter www.kandern.de/ÖffentlicheEinrichtungen/Schwimmbad nachzulesen.

Kontakt: Tel. 07626/7525

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