Kandern Liegestühle mutwillig zerstört

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Die Reste der einstigen Liegestühle liegen zusammen mit achtlos entsorgtem Müll im Sand. Foto: zVg

Kandern (sih). Ein trauriges Bild zeigte sich am Donnerstag am Kanderner Stadtstrand. Müll lag auf dem weißen Sand, von den Liegestühlen waren nur noch Holzreste übrig.

Lena Werner, bei der Stadt Kandern zuständig für Sekretariat und Öffentlichkeitsarbeit, hatte Bilder davon auf Facebook gestellt.

Einer der Kommentare dazu bringt es auf den Punkt: „Da haben wir in Kandern schon so was Feines und dann wird damit nicht pfleglich umgegangen.“ Ein anderer Kommentar erzählt von einer großen Glasscherbe, die ein dreijähriges Kind dort unlängst in der Hand hielt.

Die auf Facebook veröffentlichte Botschaft der Stadt ist eindeutig: „Mutwillige Zerstörung, Schäden, die vorsätzlich verursacht werden, und auch eine daraus resultierende Gefährdung der Mitmenschen sind illegal. Wir müssen aus diesem Vandalismus-Fall unsere Schlüsse ziehen. Sechs übrige Liegestühle stehen weiterhin zum Faulenzen am Strand zur Verfügung. Sollten diese zerstört oder entwendet werden, kann und wird die Stadt Kandern keine neuen Sitzmöglichkeiten für den Stadtstrand beschaffen.“

Passend zum Kanderner Leitbild „Wir sind der Süden“ wurde im Mai unterhalb des Rathauses am Ufer der Kander aus 50 Tonnen weißem Sand der Kanderner Stadtstrand aufgeschüttet und es wurden Liegestühle zum Verweilen aufgestellt.

Vorerst keine Schließung

Die regelmäßige Pflege und Überprüfung des Stadtstrands durch den Bauhof wird fortgeführt. Von einer Schließung des Stadtstrandes ist derzeit nicht die Rede“, sagt Lena Werner auf Anfrage unserer Zeitung.

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