Kandern Pegida will nach Kandern

Von Alexandra Günzschel

Die Pegida Dreiländereck hat beim Landratsamt Lörrach einen Antrag auf eine stationäre Kundgebung in Kandern gestellt. Die Veranstaltung soll am vierten Advent, 20. Dezember, von 15 bis 17 Uhr auf dem Blumenplatz stattfinden.

Kandern. Angemeldet wurde die Kundgebung von einem Veranstalter aus dem Elsass. Der Versammlungsleiter wohnt in der Schweiz. Im Internet ruft die Gruppe bereits dazu auf, Leute mitzubringen. Ein Zusammenhang mit den abgesagten Sonntagskundgebungen der Pegida Dreiländereck in Weil am Rhein ist anzunehmen. Die Veranstalter rechnen mit rund 100 Teilnehmern.

Die Stadt Kandern hat mit einem Bündel von Verkehrsauflagen auf die Ankündigung von Pegida Dreiländereck reagiert. Dies gab Bürgermeister Dr. Christian Renkert gestern bekannt. In einer Rund-Mail hat er sich nun auch an die Gemeinderäte und Mitarbeiter der Stadt gewandt. In der Gemeinderatssitzung am kommenden Montag, 14. Dezember, um 19.30 Uhr soll auch über die Pegida-Versammlung diskutiert werden.

Es ist davon auszugehen, dass die Kundgebung genehmigt wird. Beim Landratsamt Lörrach war zu dieser Frage gestern niemand zu erreichen.

Der geplante Ablauf wird von den Veranstaltern wie folgt angegeben: Zunächst wird Musik gespielt, dann die Vorschriften verlesen. Es folgen die angemeldeten Redner, bevor das Mikrofon für anwesenden Teilnehmer freigegeben werden soll. Zum Abschluss soll noch einmal Musik gespielt werden.

Die Veranstalter haben für ihre Kundgebung eine Musikanlage, Banner, Fahnen und ein Fahrzeug angemeldet.

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