Kandern Rekordspender, Weitfahrer und Teams

Kandern-Wollbach (ag). Gut angelaufen sind die Blutspendeaktionen des DRK Wollbach. Zum ersten Termin in diesem Jahr unter der Leitung von Lena Sütterlin am Montag in der Kandertalhalle kamen 181 Spendenwillige – und somit ein paar mehr als die 175 Personen, die angemeldet waren. Neun Spendenwillige mussten zurückgestellt werden. Sütterlin und Martin Winkler von der Bereitschaftsleitung des DRK Wollbach freuten sich zudem über 15 Erstspender, die den Weg nach Wollbach gefunden hatten.

Mit dem ersten Termin im neuen Jahr hat auch der mittlerweile dritte Mannschaftswettbewerb des Ortsvereins begonnen. Bei allen Blutspendeaktionen des DRK Wollbach – auch jenen in der Gemeindehalle Rümmingen – können Teams, die sich zusammengefunden haben, ihre abgegebenen Spenden addieren lassen und am Ende vielleicht sogar als Sieger hervorgehen und gewinnen.

Die Aktion hat sich herumgesprochen, die Hälfte aller Blutspender am Montag trat als Teil einer Mannschaft an. Nicht alle wussten, dass sie dafür nichts bezahlen müssen, wie Sütterlin bemerkte.

Gut gestartet sei bereits wieder der Vorjahressieger, die Feuerwehr Wittlingen, erklärte Winkler. Im Rahmen der Blutspendeaktion am Montag wurde der Pokal übergeben.

Einige der Spender haben sich eine besondere Erwähnung verdient: etwa jener Besucher, der seine 142. Spende beim DRK Wollbach abgab – ein Rekord. Wieder mit dabei war ein Zugführer aus Frankfurt, der Stammgast bei den Aktionen des DRK Wollbach ist und nicht selten die weiteste Anreise für sich verbuchen kann. Diesmal machte eine Frau aus Hünstetten im Taunus knapp das Rennen. Sie war hier zu Besuch.

Ebenfalls sehr erwähnenswert fand Winkler eine vierköpfige Familie aus Rheinfelden, die allesamt als Erstspender die Kandertalhalle aufsuchten.

Das DRK Wollbach durfte diesmal nicht so viele Blutspender zulassen, da die FFP2-Masken, die vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen getragen werden, alle 50 Minuten eine zehnminütige Pause erfordern. Die Situation entspannte sich dann jedoch, weil am Ende zwei Teams geschickt wurden. Auch Personen, die sich vorher nicht, beziehungsweise nicht korrekt online angemeldet hatten, konnten deshalb noch einen Termin ergattern.

Insgesamt zwölf Betten standen zur Verfügung, waren aber nie voll belegt. Winkler erklärte dies damit, dass die Liegen nach jedem Spendenvorgang desinfiziert werden müssen.

Vom DRK Wollbach waren 17 Helfer im Einsatz. Fünf von ihnen standen flexibel für Aufgaben wie Fiebermessen oder auch Transportfahrten zur Verfügung. Statt Büffet gab es für die Spender Tüten mit auf den Weg, gefüllt mit verpacktem Fleischkäse und Brötchen, Schokolade, einen Apfel, einem Getränk sowie einem DRK-Kugelschreiber.

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