Kandern Stippvistite auf der Walz

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Eine Gesellin auf Wanderschaft begrüßte Bürgermeisterin Simone Penner im Rathaus. Foto: zVg

Kandern. Gleich zu Beginn des neuen Jahres wurde das Rathaus-Team von einem spontanen und erfreulichen Besuch einer Gesellin auf Wanderschaft überrascht. In den Amtsräumen der Rathauschefin wurde Sie herzlich in Empfang genommen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Für Bürgermeisterin Simone Penner war es der erste Besuch einer Fremdgeschriebenen, wie Handwerker, die sich auf der „Walz“ befinden, genannt werden. So wurde die Besucherin auch gleich neugierig zu Herkunft und Ziel ihrer Wanderung und den vielen Besonderheiten, die sich allein schon in der außergewöhnlichen Kluft zeigen, in der sie unterwegs ist, befragt.

Bannkreis um Heimatort

Sie befindet sich schon eineinhalb Jahre auf der Walz erklärte sie. Während der Wanderjahre dürfen die Fremdgeschriebenen einen Bannkreis von 50 Kilometern um den Heimatort nicht betreten, auch nicht in der Weihnachtszeit. Die traditionelle Art des Reisens bedingt auch, dass sich die Reisenden nur zu Fuß oder per Anhalter fortbewegen dürfen.

Beeindruckt von den spannenden Erfahrungsberichten und von der zünftigen und ehrbaren Art der Gesellin, konnte Bürgermeisterin Penner die Stadt Kandern dann mit Siegel im mitgeführten Wanderbuch verewigen.

Nach traditionellem Verabschiedungsspruch, der Auszahlung einer kleinen Wanderunterstützung und mit den besten Wünschen für den weiteren Weg und die Zukunft ging es für die junge Frau wieder auf Wanderschaft – „erst runter ins Kandertal und dann mal sehen.“

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