Kandern Taktfest-bewegte Hitparade

Mit einem Platzkonzert wurde die generöse Gönnerin Irmgard Jevorek überrascht. Foto: Walter Bronner Foto: Weiler Zeitung

Der Musikverein Wollbach, vornehmlich bekannt als kompetenter Interpret anspruchsvoller konzertanter und sinfonischer Blasmusik, gibt sich gerne auch mal volkstümlich. So wieder am Samstag bei seinem alljährlichen Marschmusikfestival durchs Dorf, einschließlich Abstecher in Nebenorte Egisholz, Hammerstein und Nebenau sowie in die Nachbargemeinde Schallbach.

Von Walter Bronner

Kandern-Wollbach. Flankiert wurde die folkloristische Klangparade von angenehm sonnigem Maiwetter. Die musikalische Tour bereitete ihrem Publikum viel Spaß und vor allem einigen Ehe- und Geburtstagjubilaren sowie generösen Gönnern willkommenen Hörgenuss.

Traditionsmärsche wie das

„Hoch Badnerland“

Mit dem „Täfeli-Bueb“ voran absolvierten die Musikerinnen und Musiker gemessenen Schrittes ihr taktfestes Programm, das vorwiegend aus altbekannten Traditionsmärschen wie „Hoch Badnerland“, „San Carlo“, „Schönes Prag“, „Jugend voran“ „Avanti“ und „Marsch der Grenadiere“ bestand.

In Schallbach führte das klingende Spiel zu Mitmusiker Michael Merkert und Ehefrau Monika, denen zur Silberhochzeit gratuliert wurde.

Schmissige Ohrwürmer als Dankeschön

In Nebenau bekamen Fritz und Erna Krey dieselbe Aufwartung zur „Diamantenen“, ebenso das „Silberpaar“ Oliver und Heidi Bogner in Wollbach. Mit schmissigen Ohrwürmern wurden besonderen Gönnern sowie von guten Freunden oder nahen Verwandten gebuchte Dankeschön- und Überraschungs-Ständchen abgestattet.

Mit festem Tritt und Klang: Sieben Stunden Hörgenuss

Zum Dank gab es neben Applaus und einigen inhaltsreichen Kuverts zwischendurch auch stärkende Vesperhappen und erfrischende Getränke. Letztere bewirkten teilweise, dass sich die von vornherein gute Stimmung noch sukzessive steigerte. Für die Musikanten selbst war die taktfest-bewegte Hitparade freilich nicht nur reines Vergnügen, sondern auch ein kräftezehrender und schweißtreibender Einsatz von nahezu sieben Stunden Dauer.

Dafür war der Abschluss im Anwesen des zweiten Vorsitzenden Frank Reinacher umso erholsamer.

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