Kandern Weitere Aufträge vergeben

Am Feuerwehrgerätehaus können die Arbeiten weitergehen. Neue Aufträge wurden nun vergeben. Foto: Alexandra Günzschel Foto: Weiler Zeitung

Bei der jüngsten Serie von Auftragsvergaben für den Wiederaufbau des Feuerwehrgerätehauses im Papierweg blieben die tatsächlichen Kosten deutlich unter dem veranschlagten Kostenrahmen zurück.

Von Alexandra Günzschel

Kandern. Nach dem Technischen Ausschuss hatte gestern Abend auch der Gemeinderat über die sechs Aufträge für insgesamt 138 556 Euro zu entscheiden. Bei der Kostenschätzung war man noch von 151 260 Euro für die anstehenden Arbeiten ausgegangen. Die tatsächliche Vergabesumme lag nun um rund 13 000 Euro niedriger, was einer Kostenersparnis gegenüber dem Plan von 8,4 Prozent entspricht.

Dies ist umso erfreulicher als dass der Wiederaufbau derzeit wegen zusätzlich entstandener Kosten an anderer Stelle in der Kritik steht.

Im einzelnen werden folgende Aufträge vergeben:

Die Schreinerarbeiten gehen für 21 425 Euro an die Firma „ML3 Schreinerei Maik Lenke“ aus Kandern. Veranschlagt waren hierfür 23 800 Euro. Die Ersparnis liegt somit bei zehn Prozent.

Die Fliesen- und Natursteinarbeiten gehen für 37 470 Euro an eine Firma aus Heitersheim. Die veranschlagten Kosten von 45 220 Euro wurden somit um 17 Prozent unterschritten.

Um zehn Prozent unterschritten werden auch die Kosten für die Schließanlage. Für rund 16 000 Euro ging der Auftrag nach Freiburg. Die Kostenschätzung lag bei 17 850 Euro.

Der Auftrag für die Möbel der Atemschutzräume in Höhe von 25 300 Euro geht ebenfalls an die Schreinerei „ML3 Maik Lenke“ aus Kandern. Auch hierfür wurden die geschätzten Kosten (27 500 Euro) um acht Prozent unterschritten.

Und auch die Baureinigungsarbeiten können nun für rund 2500 Euro an eine Firma aus Bad Krozingen vergeben werden. Hierfür waren zuvor Kosten in Höhe von 3570 Euro veranschlagt worden. Die Kosten werden somit sogar um 30 Prozent unterschritten.

Lediglich die Malerarbeiten werden teurer als zuvor angenommen. Für 35 781 Euro hat eine Schopfheimer Firma das annehmbarste Angebot gemacht. Die Kostenschätzung lag hierfür bei 33 320 Euro und somit um 7,4 Prozent günstiger.

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