Kleines Wiesental Den Zusammenhalt fördern

Der Landtagsabgeordnete Josef Frey beim Video-Treff mit Vertreterinnen des Projekts „Im Tal leben – im Tal bleiben“.Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Der heimische Landtagsabgeordnete Josef „Josha“ Frey (Grüne) tauschte sich kürzlich mit Melanie Mühlhäuser, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Kleines Wiesental, und Fabienne Gentner, Diakonin der beiden Kirchengemeinden Kleines Wiesental, über das im Jahr 2019 gestartete Projekt „Im Tal leben – im Tal bleiben“ aus. Dabei kamen Themen wie die Planung eines Mobilitätskonzepts sowie das Hilfsangebot für die Corona-Impfungen zur Sprache.

Kleines Wiesental. Das Projekt „Im Tal leben – im Tal bleiben“ konnte Ende 2019 auch dank des europäischen Förderprogramms Leader, des Kirchenkompasses und der guten Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommune gestartet werden. Seither hätten Melanie Mühlhäuser und Fabienne Gentner schon einiges auf die Beine gestellt, heißt es in einer Mitteilung. Sie bieten Beratungen für Senioren an, organisierten einen Mittagstisch für die Älteren im Dorf – aufgrund der Corona-Pandemie zwischenzeitlich in Form eines Liefer-Services – und sie haben sich schon mit vielen Ehrenamtlichen vernetzt, mit dem Ziel, Engagierte und Hilfsbedürftige zusammenzubringen. Dabei möchten sie die Begegnung zwischen den Generationen stärken, in dem sie sich nicht nur an Seniorinnen wenden, sondern das Ehrenamt aller Altersstufen als Ressource nutzen.

„Ich hätte erwartet, dass die Corona-Situation ein Hindernis für den Projektstart darstellen könnte. Corona hat sich hier aber eher als Brennglas für die Bedarfe, die das Tal hat, herausgestellt“, wird Frey in der Mitteilung zitiert. Er sei erstaunt über die Vielzahl an Angeboten, die schon bestehen. „Das Projekt hat gerade jetzt einen Mehrwert im kleinen Wiesental gebracht, um so die Teilhabe möglichst aller Menschen am gesellschaftlichen Leben zu ermöglich“, so das Projektteam.

Mobilitätskonzept geplant

Auch für die kommende Zeit haben sie noch viel vor: Ein Projekt, welches angegangen werden soll, ist ein Mobilitätskonzept, das unter anderem eine Mitfahr-App für alle Bürger im Tal beinhalten soll. Hier hoffen die Projektmitarbeiterinnen auf eine Förderung durch die Programme des Biosphärengebiets. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt lebt von so starkem Engagement. Dies gilt es zu unterstützen, deswegen bin ich auch froh, dass das Land mit dem Konzept „Quartier 2030“ eine Vielzahl an Förder- und Beratungsmöglichkeiten bietet“, so der Grünen-Abgeordnete.

Hilfe bei Impfterminen

Die Seniorenbeauftragte zeigte Frey bezüglich der Terminvergabe für die Corona-Impfung auf, wie das Team aktuell ein Hilfsangebot zur Terminorganisation für Senioren aufbaut. Dabei stellte sie eine Hürde beim Online-Anmelde-Tool der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) fest.

„Dank dieser Hinweise konnte ich bereits gemeinsam mit Gerhard Zickenheiner konkrete Verbesserungsvorschläge an die KV richten“, wird Frey zitiert. Nun müssten diese Vorschläge auch schnell umgesetzt werden, damit Hilfsstellen wie Senioren-Büros ihren Besuchern bei den Impfterminen spürbar helfen können.

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