Kleines Wiesental Erfolgreiche „Haxen-To-Go-Aktion“

Der Lörracher Günter Stein holte am Samstag bei den TuS-Frauen Lena Bechtel, Laura Wetzel und Sara Sorgnitt (von links) seine Haxen-Bestellung ab. Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

„Die Resonanz ist wieder ganz toll. Das macht uns Mut, vielleicht im Herbst noch eine dritte To-Go-Aktion durchzuziehen“, sagte am Samstagnachmittag auf der Anlage des TuS Kleines Wiesental dessen dritte Vorsitzende Lina Bechtel. Sie war Organisatorin der „Haxen-To-Go-Aktion“ ihres Sportvereins, einer Reaktion der TuS-Verantwortlichen auf Corona und die damit verbundenen Einschränkungen.

Von Ralph Lacher

Kleines Wiesental-Tegernau. Die Tatsache, dass seit März und noch auf jeden Fall bis zu einem möglichen Verbandsrunden-Start der Fußballer im September alle Veranstaltungen verboten sind, habe zum Termin des Pfingst-Grümpelturniers eine erste „Haxen-To-Go-Aktion“ des TuS gebracht. Und nach dem schönen Erfolg mit 400 damals auf Vorbestellung verkauften Haxen hatte man nun am letzten Samstag im Juli erneut den großen Haxenofen unter dem TuS-Vereinsheim platziert. Davor und vom Parkplatz her war eine „Einbahnstraße“ mit Abstandsmarkierungen für die Abholenden eingerichtet. Dann stand da noch ein Tisch, an dem Lena Bechtel (mit Schutzvisier) saß und die per soziale Medien und weiteren digitalen „Kanälen“ sowie analog per Telefon eingegangene Bestellungen kontrollierte und kassierte.

Der Haxen-Kunde wurde dann von Lena Bechtel weiter geleitet. Ihre Mitstreitenden, insgesamt rund ein Dutzend, alle mit Schutzmasken, händigten den mit selbigen erschienenen Kunden die bestellten Haxen – und/oder die Kuchenpakte – aus, gaben im Fall einer entsprechenden Order auch die gewünschten Getränke dazu und nutzten die Gelegenheit immer auch zu Dankesworten. So auch Günter Stein. Ihm dankten die TuS-Leute besonders, denn der Senior hatte den Weg von Lörrach nach Tegernau auf sich genommen, um sich, wie er sagte, einen schmackhaften Haxen zu gönnen und die jungen Leute vom TuS zu unterstützen.

„Es gab insgesamt 250 Haxen-Bestellungen und dazu konnten wir 20 Kuchenpakete sowie einige Kisten Getränke verkaufen. Und dass nicht wenige Kunden den Preis für Speis und Trank großzügig nach oben aufstockten, hat die zweite To-Go-Aktion zu einem schönen Erfolg gemacht“, sagte eine zufriedene Lena Bechtel. Die Einnahmen könne man bestens gebrauchen, denn nicht nur die Grümpelturnierwoche musste abgesagt werden, sondern es fanden auch keine Heimspiele nach der Winterpause mehr statt, fügte die junge Vertreterin der TuS-Vorstandschaft an.

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