Kleines Wiesental Gesellschaftliches Leben im Dorf bereichert

Der Vorstand des Bürchauer Gesangvereins: (von links) Robert Schmidt (neuer Sänger), Urs Kunz (zweiter Vorsitzender), Birgit Kiefer (Beisitzerin), Stefan Leisinger (Beisitzer), Heidi Huber (Rechnerin), Manfred Leonhardt (Vorsitzender) und Brigitte Böhni (neue Sängerin). Foto: zVg

Kleines Wiesental-Bürchau-Neuenweg - Vorsitzender Manfred Leonhardt begrüßte am Samstag im Gasthaus „Maien“ die Sängerinnen und Sänger, Passivmitglieder und Vertreter der Gemeinde zur Hauptversammlung des Gesangvereins Bürchau, die mit dem Lied „Soll ich Euch mein Liebchen nennen“ eröffnet wurde.

In ihrem launigen und kurzweilig vorgetragenen Jahresbericht ließ Protokollführerin Antje Kiefer das Vereinsjahr Revue passieren.

Rückblick

Mit dem Ausrichten von Jahresfeier, Maihock und Lichterfest leistete der Verein einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Bürchau und erfreute beim Ständele-Singen Geburtstagsjubilare. Am Volkstrauertag gedachte der Chor mit Liedbeiträgen in der Kirche in Neuenweg und auf dem Friedhof in Elbenschwand-Holl den im Krieg Verstorbenen. Großen Spaß hatten die Sängerinnen und Sänger beim gemeinsamen Auftritt mit den Chören aus Wies und Wieslet anlässlich des Jubiläums zum zehnjährigen Bestehen der Gemeinde Kleines Wiesental. Weitere Höhepunkte waren der Ausflug nach Freiburg mit Stadtführung und Singen im Freiburger Münster sowie die zweitägige Ausfahrt nach Bad Nauheim zum Besuch einer ehemaligen Sangeskollegin. Mit den Chorproben summierten sich so übers Jahr 56 Zusammenkünfte. Im Chor singen 21 aktive Sängerinnen und Sänger, Passivmitglieder gibt es 57.

Finanzen

Die beiden Ausflüge hinterließen in der Kasse von Heidi Huber ein kleines Loch, dennoch steht der Verein finanziell gut da. Eine ordnungsgemäße Kassenführung ohne Beanstandungen bestätigten die beiden Kassenprüfer Agnes Bollschweiler und Elsa Rützler. Sie lobten Heidi Huber für ihre „hervorragende Tätigkeit“ seit nun schon 25 Jahren. Einstimmung wurde der Vorstandschaft Entlastung erteilt.

Bericht Dirigentin

Chorleiterin Rosa Homburger führte aus, dass sie nach wie vor gerne nach Bürchau komme und immer noch Freude an der gemeinsamen Chorarbeit habe. Sie bedankte sich bei ihren beiden Vize-Dirigenten Marei Meuter und Ernst Niefenthaler für die Vertretung bei Auftritten.

Neuwahlen

Die Neuwahlen gingen flott über die Bühne. Alle Amtsinhaber stellten sich zur Wiederwahl und wurden jeweils einstimmig gewählt: zweiter Vorsitzender Urs Kunz, Rechnerin Heidi Huber, Beisitzer Birgit Kiefer und Stefan Leisinger.

Neuzugänge

Sehr zur Freude des gesamten Vereins konnten drei neue aktive Mitglieder in die Reihe aufgenommen werden: Brigitte Böhni, Robert Schmidt und Hans-Jürgen Johannsen.

Ehrungen

Zahlenspiele hatte Urs Kunz bei der Chorstatistik parat: Der Altersdurchschnitt im Verein liegt bei 63 Jahren, alle Aktiven zusammen kommen auf 628 Jahre Mitgliedschaft, wobei so jeder einzelne auf durchschnittliche 33 Jahre Vereinstreue zurückblicken könne. Beim Probenbesuch kam er zum Ergebnis, dass der Bass die wenigsten Fehlstunden hatte. Er wurde dafür mit einem gefüllten Weinhumpen belohnt. Nur ein Mal gefehlt hatte Urs Kunz, zwei Mal Stefan Leisingen, beide bekamen ein Präsent.

Dankesworte

Bürgermeister Gerd Schönbett dankte für Auftritte beim Gemeindejubiläum und Volkstrauertag und wünschte dem Verein weitere Neuzugänge. Diesen Worten schloss sich Ortsvorsteher Fritz Meier an.

Ausblick

Im Jahre 2020 feiert der Gesangverein Bürchau sein 100-jähriges Bestehen im Januar mit der Jahresfeier, die mit Theater wieder an zwei Abenden stattfinden soll, und dem Lichterfest im Juli. Zusätzlich ist für Ende November ein Kirchenkonzert in Neuenweg geplant.

Der Chor freut sich über Verstärkung in allen Stimmlagen, auch im Rahmen eines Projektchores. Singstunden sind immer am Montag um 20 Uhr im Gemeindehaus in Bürchau. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind willkommen.

Kontakt: Vorsitzender Manfred Leonhardt, Tel. 07629 / 1278.

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