Kleines Wiesental Kraft tanken nach Mammutprojekt

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Der Vorstand des Tourismusvereins: (von links) Hubert Pohl, Dorothea Giesin, Beatrice Kaltenbach-Holtzmann, Jürgen Grether und Judith Roser. Foto: Yvonne Rünzi

Auf ein erfolgreiches Jahr konnte der Tourismusverein Kleines Wiesental bei seiner Generalversammlung im Gasthaus „Sennhütte“ in Schwand zurückblicken. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Mammutprojekts Sagenweg heißt es nun erst einmal durchschnaufen, Kraft tanken und dann neu durchstarten.

Kleines Wiesental (yv). Mehr als anderthalb Jahre sind seit der letzten Generalversammlung vergangen, nahezu alle Veranstaltungen fielen der Pandemie zum Opfer.

Es gab keinen Naturparkmarkt, keine Sonnwendfeier und keinen Weihnachtsmarkt. Doch wenn man der Pandemie etwas Gutes abgewinnen kann, dann das so noch mehr Zeit und Kräfte frei wurden für den Sagenweg, der dieses Jahr nach rund fünf Jahren Planung und Arbeit eingeweiht werden konnte (wir berichteten).

„Der Sagenweg hat viel Arbeit in Anspruch genommen“, blickte Vorsitzender Hubert Pohl zurück, „aber jetzt können wir etwas entspannter werden.“ Für die kommende Zeit möchte der Verein sich wieder mehr um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern und sich präsenter zeigen. Ganz oben auf der Agenda steht die Werbung von neuen Mitgliedern, die „frischen Wind“ mitbringen, wie sich nicht nur Pohl wünscht.

Und wenn man schon bei Wünschen ist: Im allerbesten Fall kommen aus jedem Ortsteil neue Mitglieder, so dass sich die ganze Gemeinde im Tourismusverein vertreten fühlt.

Einen guten Anklang fand die erste geführte Wanderung auf dem Sagenweg, die von Hubert Pohl begleitet wurde. Das Angebot soll in jedem Fall weiterbestehen und ausgebaut werden, gerade im Hinblick auf Schulklassen.

Ebenso soll der „Alemannisch-Pfad“ in Zusammenarbeit mit dem Kulturhausverein wiederbelebt und in Angriff genommen werden. Gleiches gilt für die Aufstellung von Ortseingangsschildern. Nach der Vorstellung des Vereins sollen Gäste mit einheitlichen Willkommensschildern in Wieslet, Stockmatt, Sallneck und Neuenweg im Kleinen Wiesental begrüßt werden. Einen Zeitrahmen für die Umsetzung gibt es noch nicht, aber der Verein hat schon bei anderen Projekten Durchhaltevermögen und einen langen Atem bewiesen.

Dazu kommen die, wie man hofft, wiederkehrenden Veranstaltungen; die Arbeit geht sicherlich nicht aus.  „Wir sind ein kleiner Verein, der viel leistet“, fasste es Judith Roser, Rechnerin des Vereins, zusammen.

Bei den Wahlen wurden in ihren Ämter bestätigt: Jürgen Grether (zweiter Vorsitzender), Judith Roser (Kassiererin), Dorothea Giesin (Schriftführerin) und Beatrice Kaltenbach-Holzmann (Kassenprüferin).

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