Kleines Wiesental Moderne Stücke und alte Klassiker

Zum Finale spielten die Musiker beider Musikvereine den „Basler Marsch“ und „Wir Musikanten“. Foto: Ulrike Oßwald

Kleines Wiesental-Wies - Mit dem Konzertmarsch zu Ehren von Kaiserin „Sissi“ eröffnete der Musikverein „Freundschaft“ Wies, unter der bewährten Leitung von Karlfrieder Jülle, am Samstag das Frühlingskonzert zum 110-jährigen Bestehen. Als Gratulanten waren der Gesangverein „Harmonie“ Wies sowie der Musikverein Feldberg aus Müllheim angereist.

Nach ihrer Begrüßung las die Vorsitzende Ingrid Ritter aus der Chronik, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins entstand, vor. Danach übergab die Vorsitzende das Mikrofon an Miriam Bergmann, die wieder gekonnt charmant durchs Programm führte.

Das zweite Stück des Musikvereins war die Balletmusik aus „Faust“. Die Oper zu Goethes Meisterwerk ist nach „Carmen“ die meistgespielte französische Oper.

Frau Ludin hatte dann die freudige Aufgabe, drei verdiente Mitglieder des Musikvereins zu ehren. Roland Ehrmann, Martin Ritter und Rudi Schneider erhielten von ihr die Anerkennung für 50 Jahre im Dienst des Musikvereines und somit im Ehrenamt sowie die große goldene Ehrennadel des alemannischen Musikverbandes. Ingrid Ritter überreichte den Jubilaren ein Präsent des Musikvereines und bedankte sich für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit. Zu Ehren der drei Musiker spielte der Musikverein den Marsch „Furchtlos und Treu“.

Danach ging es weiter mit einer Hommage an Bryan Adams, einem Medley seiner größten Hits, sowie Melodien aus dem Dschungelbuch. Das Lied von Queen „Don’t stop me now“ fand beim Publikum guten Anklang, bevor der Musikverein mit den Polkas „Gut aufgelegt“ und „Jelicka“ den Abschluss des ersten Konzertteils einleitete. Bevor mit „One Moment in Time“ (Whitney Houston) die geforderte Zugabe gespielt wurde, bedankte sich die Vorsitzende bei Miriam Bergmann für die Ansage sowie Richard Behringer vom Musikverein Utzenfeld für die Unterstützung auf dem Flügelhorn. Der größte Dank galt jedoch dem Dirigenten Karlfrieder Jülle, der wieder viel Zeit, Arbeit und Nerven zum Einstudieren des Programmes investiert hat. In der Pause wurden Lose für die Tombola verkauft.

Den zweiten Konzertteil eröffnete der Gesangverein „Harmonie“ Wies, der unter der Leitung der Vizedirigentin Jasmin Müller stand. Mit den Liedern „Einen Stern, der deinen Namen trägt“ „Nessaja“, „We have a dream“ und „Weit, weit weg“, teilweise mit der Gitarre begleitet, wusste der Gesangverein so zu gefallen, dass er nicht ohne Zugabe von der Bühne durfte. Beim Lied „Rock my soul“ durfte auch das Publikum mitklatschen.

Der Heimatdichter Hans Ruf hatte zum 110-jährigen Bestehen des Musikvereins ein Gedicht geschrieben, dass er vortrug. Auch das Gedicht „D`Musikstund`“ kam bei den Gästen gut an. Der Musikverein Feldberg unter der Leitung von Alexander Horst eröffnete sein Programm mit dem irischen Marsch „Sons of the Brave“. Es folgte ein tolles Medley der Melodien aus dem Film „Mary Poppins“. Eine Huldigung an die Musik der Gruppe „Queen“ war das Stück „God save the „Queen““. Zum Abschluss spielte der Musikverein Feldberg den „Maxglander Zigeunermarsch Reloaded“.

Ingrid Ritter bedankte sich bei den Musikern aus Feldberg mit zwei großen Flaschen Bier und kommentierte dies mit dem Worten: „In das Markgräflerland muss man eher keinen Wein schenken.“

Frank Steiniger, der Vorsitzende des Musikvereins Feldberg, hatte für die Wieser auch ein Geschenk dabei. Außerdem erzählte er, dass der Musikverein Feldberg nur auf Initiative von Wieser Musikern hin gegründet wurde. Deshalb hätten die Feldberger und die Wieser so ein gutes Verhältnis. Auf der Bühne wurde es ziemlich eng, denn gemeinsam spielten die Musiker den „Basler Marsch“ unter der Leitung von Karfrieder Jülle sowie die Polka „Wir Musikanten“ unter der Leitung von Alexander Horst. Zum Abschluss des Jubiläumskonzert wurde noch die Tombola verlost.

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