Kleines Wiesental Schwerstarbeit vor einer Bilderbuchkulisse

Bäuerliches Handwerk vor einer wahren Bilderbuchkulisse: Unzählige Besucher strömten am gestrigen Sonntag zum Brauchtumsfest rund um die Lindenhalle.

Von Ralph Lacher

Kleines Wiesental-Raich . In Feierlaune waren nicht nur die Mitglieder des Brauchtumsvereins, die Tätigkeiten land- und hauswirtschaftlicher Art von „anno dazumal“ zeigten, sondern auch deutlich über 1500 Besucher.

Die machten sich bei idealem Frühherbst-Wetter ein Bild von Land- und Forstwirtschaft von einst und ließen es sich mit regionalen Produkten gut gehen.

Die Raicher zeigten , wie das war beim „Dröschflegeln“, „Grasmähe“ , „z’Acker fahre“, „Düchelbohren“, „Mähen und „Dänggele“ mit uralten Sensen, „Holzbeschla“, „Schdrau-Fingge-Mache“, „Schnapse“, Korbflechten und „Angge-Mache“ sowie „Bache“ oder Spinnen am Spinnrad. Auch eine „Obst-Ribi“, eine Trotte mit großem steinernem Mahlstein drehte sich, angetrieben von Kindern, im Kreis. Die Feilenhauerei, jüngste Errungenschaft des Brauchstumsvereins, hatte ebenfalls geöffnet.

Die Vorführung alter Tätigkeiten sollte nicht etwa das „schöne Leben auf dem Lande“ vorgaukeln, sondern deutlich machen, dass der bäuerliche Alltag hart und entbehrungsreich war. Erläuterungen gab es von Volker Schneider.

Passend zum ländlich-historischen Gepräge des Festes war auch das bodenständige Speisen- und Getränkeangebot – unter anderem mit Most und selbst gebackenen Kuchen. In Anbetracht des Besucheransturms hatte der Brauchstumsverein um das Vorstandsduo Sonja Eiche und Harald Georg denn auch allen Grund zur Freude.

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