Kleines Wiesental Spaß am gemeinsamen Singen

Kleines Wiesental-Wieslet - Die seit einem Jahr bestehende Chorgemeinschaft Wieslet-Langenau hatte am Sonntagabend zu ihrem ersten großen Konzert in die Kirche in Wieslet eingeladen. Zum einen wollte die Chor-Kooperation ihre Gäste auf die Vorweihnachtszeit einstimmen, zum anderen gab es einen Grund zur Freude: Ibolya Barla, die Dirigentin des Wiesleter Gesangvereines, konnte auf ihr 20-jähriges Dirigentenjubiläum zurückblicken.

Allerhand vorbereitet hatten die Mitglieder des Chors zum Jubiläum: Eine festliche Adventsdeko wartete auf die Gäste des Konzerts, die in Scharen strömten und alle Plätze einschließlich der Empore der Kirche belegten.

"Es ist uns eine Freude, hier gemeinsam singen zu können“

Stimmungsvoll begann das Adventskonzert mit einem verhaltenen, geheimnisvollen Gesang einer Bariton-Stimme, wobei der Sänger für die Gäste nicht erkennbar war. Etwa 30 Aktive der neuen Gemeinschaft defilierten festlich durch die Kirche zum Podium. Manuela Tscheulin begrüßte die Zuhörer. Die Vorstände Belinda Spettl vom Gesangverein Langenau und Uli Hübsch vom Gesangverein Wieslet stellten fest: „Wir haben uns gegenseitig gefunden, es ist uns eine Freude, hier gemeinsam singen zu können“.

Allen Aktiven war der große Spaß am gemeinsamen Singen anzumerken, geführt vom Taktstock der temperamentvollen Dirigentin, die mit lebhafter Dynamik durch das etwa zweistündigen Konzert führte. Eröffnet wurde der erste Teil des Konzerts mit dem festlichen Weihnachtsgesang „Cantique pour Noel“ von Camille Saint-Saens. Weiter ging es mit „You raise me up“ von Brenden Graham und Rolf Lovland, das von der irischen Volksmusik inspiriert ist und einen zeitlosen Text besitzt. Das Lied wurde vom Chor ergreifend mit Gänsehaut-Effekt präsentiert.

Mit ihrer eindrucksvollen Stimme begleitete Nadine Dreher die Lieder des Chors, präsentierte aber auch einige Soli. Darunter befand sich der Titel-Song zum James Bond-Film „Skyfall“ von Adele, den Nadine Dreher stimmgewaltig mit Playback-Unterstützung vortrug. Weiter ging es mit „One Moment in Time“ von Whitney Houston, der Hymne der Olympischen Spiele 1988. Der Gospelsong aus dem Film Sister Act, „Hail Holy Queen“, begeisterte ebenfalls.

Mitklatschen, Füßewippen Fingerschnippen

Natalie Ühlin ergänzte das Programm mit großartigen Soli am Marimbaphone und erntete stürmischen Beifall. Bei „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ saß auch das Publikum nicht mehr still. Es wurde mitgeklatscht, die Füße wippten im Takt, die Finger schnippten mit.

Auch wurde als Dankeschön ein maßgeschneidertes Lied für die Leiterin eingeübt. Dessen Premiere präsentierten die Sänger unter dem rhythmischen Winken mit roten Blinklichtern. Das Stück von Abba „Thank you for the Music“ wurde kurzerhand umgetextet in „Danke liebi Ibi für 20 tolli Johr“. Das begeisterte Publikum spendete stürmischen Applaus.

Unterstützt wurde der Chor von den Musikern Natalie Ühlin (Percussion), Markus Koch (Klavier) und Frank Engler (Bass).

Auch die Zugabe erwies sich als hinreißend temperamentvoll: „Feliz Navidad“ von Jose Feliciano brachte das Publikum zum Mitklatschen und Mitsingen, und der Chor gab mit dem letzten Lied seinen Gästen frohe Weihnachtswünsche mit auf den Heimweg: „I wanna wish you a Merry Christmas“.

Würdigung der Dirigentin Ibolya Barla

Für die Würdigung der Dirigentin hatte man sich einiges ausgedacht. Manuela Tscheulin sagte: „Mit unserer Kooperation haben wir es geschafft, weiter zu machen. Du hast die Vision und die Idee hierzu umgesetzt.“ Nach dem Konzert war ein Sektempfang mit kleinen Snacks für Ibolya Barla vorbereitet. Sie ist in weiteren vier Chören tonangebend, deren Abordnungen das Konzert ebenfalls besuchten und zum Jubiläum gratulierten.

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