Kleines Wiesental Zum Schluss gibt es ein Überraschungspaket

Szene aus „Flow“ der Compagnie Linga (Schweiz). Foto: Michael Bovay

Kleines Wiesental - Von Mittwoch, 21., bis Samstag, 24. Juli, ist wieder Festivalzeit im Kleinen Wiesental. Dann findet zum 22. Mal das internationales Festival für zeitgenössischen Tanz statt, in diesem Jahr im Weideschuppen Wies.

Der Rosenhof in Schwand als Veranstalter freut sich, in diesem Jahr herausragende Künstler, die das Publikum teilweise von den Festivals der vergangenen Jahre her kennt, präsentieren zu können.

Dazu gehört der Choreograph und Tänzer Thomas Noone aus Barcelona, der in diesem Jahr nicht als Solist, sondern als Choreograph mit seiner Compagnia anreist und die berührende Geschichte vom Hund „Molsa“ mit Menschen und lebensgroßen Puppen auf die Bühne bringt. Das Stück basiert auf einer Erzählung des katalanischen Autors David Cirici, die auf Deutsch unter dem Titel „So riecht Glück“ erschienen ist.

Festivalbesuchern noch in Erinnerung

Auch die Compagnie Linga, die am zweiten Festivaltag aufritt, ist den Festivalbesuchern noch vom vergangenen Jahr sehr gut in Erinnerung. Das Tanzensemble                aus Pully (Schweiz) zeigt „Flow“, ein Stück, das vom Schwarmverhalten von Tieren inspiriert ist. Man denke nur an die wechselhaften Formationen großer Starenschwärme, die bezaubernde Formen an den Himmel malen, oder an die Fortbewegungsmuster von Fischschwärmen. Können Menschen eine solch fließende Synchronizität erreichen?

Am dritten Festivalabend ist Martin Grandperret mit seinem Team zu Gast. 2019 stieß sein Solostück bei Tanz-Kunst-Dialog auf viel positive Resonanz. In diesem Jahr kommt er mit seiner Frau, die ebenfalls Tänzerin ist, und einem Saxophonisten aus Paris angereist.

Er zeigt ein intensives Pas de deux, in dem es um die Transformation des Körpers geht, die sich zwangsläufig während eines Prozesses, den man Leben nennt, einstellt. Les autres Soi, die anderen Selbste, heißt seine Choreographie, bei der ein Saxophonsolist eindrückliche Akzente setzt.

Dem Stück vorangehend werden vier Kurzfilme von und mit Frank Fannar Pedersen & Javier Rodríguez Cobos gezeigt. Es handelt sich um ein Lockdown-Projekt der beiden Tänzer, die Mitglieder im Balletteensemble Theater Basel sind.

Der Abschlussabend am Samstag trägt den Titel „Vier kurze Choreographien“. Vier verschiedene Interpreten (Tanzkompanien, Duos und Solisten) zeigen ihre Stücke. Es ist (noch) ein Überraschungspaket, das vor Festivalbeginn ausgepackt wird.

Ab diesem Jahr werden die Festivaltickets online (www.kulturraumrosenhof.de) verkauft. Bezahlt werden kann per Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift. Die bezahlten Karten kann man sich entweder selber ausdrucken, als E-Ticket aufs Handy laden oder an der Abendkasse hinterlegen lassen und dort vor Vorstellungsbeginn abholen.

Wer die Eintrittskarten nicht online kaufen mag, hat die Möglichkeit, sie unter Tel. 07629/919 079 zu bestellen und per Banküberweisung zu bezahlen. Pilar Buira Ferre nimmt jeden Vormittag zwischen 8 und 10 Uhr Ticketbestellungen entgegen.

Bestellte Karten gibt es an der Abendkasse

An der Abendkasse können diese dann abgeholt werden. Auch werden an der Abendkasse Resttickets aus dem Vorverkauf angeboten.

Die Eintrittskarte kostet 25 Euro pro Abend, ermäßigt 18 Euro (Schüler, Studenten und Behinderte). Es gibt auch die Möglichkeit, ein Festivalabo für 65 Euro zu kaufen – damit kann man drei Abende nach Wahl besuchen.

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