Kommunalwahl Das gab es noch nie: Häg-Ehrsberger wählen zum ersten Mal mit Liste

Karl-Heinz Rümmele
Häg-Ehrsberg wählt erstmals mit Liste. Foto: /Verena Wehrle

Nachdem im Hinterhag immer nur „wild“ gewählt wurde, gibt es nun Kandidaten.

Es gibt zum ersten Male in der Geschichte von Häg-Ehrsberg für die Kommunalwahl am 9. Juni eine Wahlvorschlagsliste der „Unabhängigen Wählervereinigung Häg-Ehrsberg“. Dafür konnten Vorschläge in der Zeit vom 10. Februar bis 28. März eingereicht werden. Es wurde eine Liste der Wählervereinigung eingereicht, welche in der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend vom Gemeindewahlausschuss geprüft wurde. Es wurden keine Beanstandungen an der Liste gefunden und diese für die Gemeinderatswahlen zugelassen. Insgesamt sitzen zehn Räte im Häg-Ehrsberger Gremium.

Vier Räte hatten zuvor ihren Abschied aus dem Gremium angekündigt: Bernhard Kiefer (Stadel) nach 25 Jahren, Adolf Köpfer (Sonnenmatt/Altenstein) ebenfalls nach 25 Jahren), Elisabeth Gerspacher (Happach/Schürberg) nach 15 Jahren und Peter Pfefferle (Rohmatt) nach zehn Jahren. Für sie mussten Nachfolger gesucht werden.

Im Ortsteil Häg kandidieren die bisherigen Ratsmitglieder Wilhelm Waßmer und Patrick Franz Zettler als Nachrücker. Für Rohrberg Daniel Philipp und für Stadel/Waldmatt/Wühre Thomas Keller. Hier wurde nun neu der Ortsteil Stadel hinzugefügt. Für den Ortsteil Ehrsberg können jetzt drei Mitglieder gewählt werden. Hierzu stellen sich folgende Kandidaten zur Wahl: Die aktuellen Ratsmitglieder Wolfgang Köpfer und Björn Langendorf sowie der ehemalige Gemeinderat Andreas Rümmele. Als Kandidaten für die Ortsteile Happach/Schürberg wurde Andreas Morath auf die Liste gesetzt, für die Ortsteile Altenstein/Sonnenmatt Manuel Marco Faller. Für den Ortsteil Rohmatt liegt keine Bewerbung vor.

Bisher wurde in Häg-Ehrsberg immer „wild“ gewählt. Das heißt: Die Bürger schrieben ihre Kandidaten auf den Stimmzettel und diejenigen mit den meisten Stimmen aus den Ortsteilen kamen ins Gremium. Bei dieser Wahl ist es auch möglich, andere Personen, die nicht auf der Liste stehen, zu wählen.

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