Anzeige 12. Mai 2022: Internationaler Tag der Pflege

SB-Import-Eidos
Wissen und Können sind in der Pflege ebenso gefragt wie Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Foto: Pixabay

Kreis Lörrach (pad). Seit 1965 findet jedes Jahr am 12. Mai der Internationale Tag der Pflege statt. Er soll die Bedeutung der professionellen Pflege für alle Menschen dieser Welt würdigen. Der Tag erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale (1820-1910) – britische Krankenpflegerin, Pionierin der modernen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitäts- und Gesundheitswesens.

Während der Corona-Pandemie hat das Thema noch einmal eine größere Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit erfahren. Doch wie geht es in diesem Bereich weiter? Was bleibt, wenn der Applaus verklungen ist? Es stellt sich die Frage, wie sich die Mitarbeiterbindung in der Pflege langfristig und sektorübergreifend erhöhen lässt.

Pflegekräfte genießen hohes Ansehen

In der Beliebtheitsskala der Berufe stehen Feuerwehrleute ganz oben – dicht gefolgt von den Fachkräften der Kranken- und Altenpflege. Doch wie in vielen Bereichen macht sich auch in der Pflege der demographische Wandel bemerkbar: Es mangelt an Fachkräften.

Pflegefachkräfte arbeiten heutzutage in fachspezialisierten Zentren und Abteilungen mit vielfältigen Schwerpunkten. Die Arbeit in berufsgruppenübergreifenden Teams, professionelle Pflegeintervention, High–tech-Medizin und die kontinuierliche Weiterentwicklung der EDV-gestützten Dokumentation stellen eine besondere Herausforderung dar.

Interessante Aufgaben und Anforderungen warten darauf, mit Freude, Engagement und Geduld bewältigt zu werden: Die abwechslungsreiche Arbeit erfordert eigenständiges Denken und Handeln. Kontakt mit gesunden und kranken Menschen in unterschiedlichen Altersstufen und in verschiedenen Lebenssituationen gehört zur täglichen Praxis. Erforderlich sind dabei Wissen und Können ebenso wie Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl.

Ebenso dazu gehört die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Team, in dem jeder Verantwortung trägt.

Durch qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildungen gibt es zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten. Im Hinblick auf die zukünftigen Arbeitsfelder ist hohe Flexibilität gegeben.

Mit Blick auf die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sind große Kliniken wichtige Institutionen. Das trifft auch auf die Kliniken des Landkreises Lörrach mit den Kreiskrankenhäusern in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim zu.

Die Schule für Pflegeberufe bietet an den drei Standorten Lörrach, Rheinfelden, Schopfheim sowie am St. Elisabethen-Krankenhaus folgende Ausbildungen an:

• Gesundheits- und Krankenpfleger/-in (dreijährig)

• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in (dreijährig)

• Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in (einjährig).

Die Ausbildung in integrierter Form besteht aus einer gemeinsamen Grundausbildung für beide Berufsbilder in den ersten beiden Ausbildungsjahren. Im dritten Ausbildungsjahr findet die Differenzierung in die Ausbildungszweige Gesundheits- und Krankenpflege einerseits sowie in die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege andererseits statt.

Theorie und Praxis werden groß geschrieben

Die Ausbildung beinhaltet theoretischen und praktischen Unterricht sowie eine praktische Ausbildung. Der Ausbildungsplan umfasst 2100 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht, wobei 500 Stunden auf die Differenzierungsphase im dritten Ausbildungsjahr entfallen. Weitere 2500 Stunden entfallen auf die praktische Ausbildung.

„Wir bereiten Sie sorgfältig auf die hohen Anforderungen Ihrer künftigen Berufstätigkeit vor und stehen Ihnen stets sach- und fachkundig und zuverlässig zur Seite“, verspricht die Leitung der Schule für Pflegeberufe denjenigen, die sich für die Ausbildung im Gesundheits- und Krankenpflegebereich entscheiden.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Saskia Esken

SPD-Chefin Saskia Esken hat in Sachen Benzinpreise schärfere Maßnahmen wie ein befristetes Tempolimit und Fahrverbote ins Spiel gebracht. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading