Kreis Lörrach Ausgangssperre droht auch im Landkreis

Der Landkreis könnte wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz mit mehr Einschränkungen rechnen.Foto: Marco Fraune Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach -  In den Corona-Hotspots im Südwesten dürfen die Bürger künftig nachts nur noch mit triftigen Gründen das Haus verlassen. Die baden-württembergische Landesregierung einigte sich gestern auf nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Landkreisen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Staatsministerium mitteilte. Dies war am Mittwoch noch in Mannheim, Pforzheim, Heilbronn und in den Landkreisen Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis und Lörrach der Fall. Mehr als eine Million Baden-Württemberger leben in diesen Hotspots. Die Details der Ausgangsbeschränkung will das Sozialministerium in einem Erlass regeln.

Ausnahmen gelten etwa für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen. Nächste Woche sollen die neuen Regeln in Kraft treten, sagte ein Regierungssprecher der dpa. Im Erlass sollen auch weitere Einschränkungen in den Hotspot-Gebieten geregelt werden, wie etwa Veranstaltungsverbote.

Wie Pressesprecher des Landratamts Torben Pahl auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, habe man vom Land diesbezüglich weder eine Verordnung noch keinen Erlass erhalten. Sollte dieser bei der Verwaltung eingehen, werde man die Regelungen durch eine Allgemeinverfügung umsetzen.

Am heutigen Donnerstag (3.12.) ist die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals wieder auf unter 200 gesunken.

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