Kreis Lörrach Ausgezeichnete Hochschule

Kreis Lörrach - Beim jetzt veröffentlichten CHE-Hochschulranking, das von der Bertelsmannstiftung und der Hochschulrektorenkonferenz getragen wird, belegt die Lörracher Duale Hochschule Baden-Württemberg unter den 300 ausgewerteten Bildungseinrichtungen einen der Spitzenplätze.

„Wir fühlen und erleichtert und zugleich bestätigt“, sagte DHBW-Rektor Theodor Sproll gestern im Rahmen eines Mediengesprächs, an dem das Ranking vorgestellt wurde. Dieses ist mit mehr als 150 000 befragten Studenten und über 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum, erklärte Sproll. Der Lörracher DHBW-Standort ist unter den ersten 16 Universitäten in Baden-Württemberg gelistet.

Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst der Vergleich Urteile von Studenten über die Studienbedingungen an ihrer jeweiligen Hochschule, wie weiter zu erfahren war. Konkret ging die Lörracher DHBW vergangenen Oktober mit vier Studiengängen in das Rankingverfahren: trinationale Mechatronik, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik. Untersucht wurden unter anderem die Aspekte allgemeine Studiensituation, das Lehrangebot, die Studienorganisation, die Betreuung sowie Unterstützung im Studium.

Studenten identifizieren sich mit der DHBW

Aber auch die IT-Ausstattung, Prüfungen, Auslandsaufenthalte und die Verzahnung von Theorie und Praxis sollten die Studenten im Internet anonym bewerten. Hier gab es sehr gute Werte, die größtenteils deutlich über dem Mittelwert für alle Hochschulen lagen, betonte DHBW-Mediensprecherin Carolin Salfner.

Die Teilnahme sei mit mehr als 80 Prozent außerordentlich gut gewesen. „Das zeigt, wie sehr sich die Studenten mit der DHBW identifizieren“, kommentierte Sproll den hohen Rücklauf. Auch sei es ein wichtiger Faktor im Lebenslauf, ob man an einer ausgezeichneten Uni studiert hat.

„Das Konzept stimmt“, freute sich der Hochschulrektor über das sehr gute Abschneiden. „Für uns ist das ein richtiger Sprung nach vorne“, verwies er auf die Außenwahrnehmung.

Auf den Lorbeeren will man sich nicht ausruhen. Die DHBW verfolgt ihr Konzept weiter, die Kooperativforschung auszubauen und die Lehre permanent auf dem aktuellsten Stand zu halten, erklärte Sproll. Dabei gehe es auch darum, das Potenzial der Digitalisierung in allen Fächern auszuschöpfen. Das Medialab spiele hierbei eine große Rolle, um für Studenten noch vielfältiger und attraktiver zu werden. sagte der DHBW-Rektor.

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