Kreis Lörrach Begrenzung von Bus-Stehplätze später  ein  Thema

Kreis Lörrach (mcf). Die Grünen wollen die Zahl der Stehplätze in Stadt- und Überlandbussen reduzieren. Ob sie mit ihrem Antrag eine politische Mehrheit erhalten, ist noch unklar. Am Mittwoch verständigte sich der Umweltausschuss darauf, dass die Verwaltung die Thematik bei der Erstellung des neuen Nahverkehrsplanes aufgreift und auch mögliche Kostenauswirkungen beleuchtet.

Genau auf diese Folgewirkungen einer Begrenzung von Stehplätzen hatte auch der Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) in einer schriftlichen Stellungnahme verwiesen. Dem Aufgabenträger stehe zwar grundsätzlich mittels des Nahverkehrsplans ein Steuerungsinstrument des öffentlichen Personennahverkehrs in seinem Verantwortungsbereich zur Verfügung – und damit auch der Vorgabe der Stehplatzzahl. Doch: „Ein bewusstes Reduzieren der allgemein üblichen Platzanzahl hat selbstverständlich Konsequenzen für die Beförderungskapazitäten im Linienverkehr. Ein hieraus resultierender Fahrzeugmehrbedarf mit entsprechenden Kosten wäre vom Veranlasser zu tragen.“

Grünen-Fraktionssprecherin Heike Hauk hatte den Antrag damit begründet, dass es in den Bussen im Kreis Lörrach, besonders in den Schulbussen am Morgen, immer wieder zu einer drängenden Enge und zu gefährlichen Situationen bei der Personenbeförderung komme. Zwar sei die Achslast ausschlaggebend für die maßgebende Stehplatzzahl. „Es gibt aber keine Regelungen, sondern Empfehlungen.“ Nach dem Vorschlag der Grünen, sollen maximal drei Personen pro Quadratmeter in Stadt- und Überlandbussen zulässig sein.

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