Kreis Lörrach Cult: Erst im Juli in Präsenz

Adrian Steineck

Kreis Lörrach - Die Corona-Pandemie wirbelt die Lörracher Messeszene auch im dritten Jahr durcheinander: Die Job- und Bildungsmesse Cult wird aufgrund der weiter geltenden Alarmstufe II auf das erste Juli-Wochenende verschoben. Die digitale Ausgabe aber soll wie geplant am 18. und 19. Februar stattfinden. Die Regio-Messe ist derweil kalendarisch in den September gewandert.

Martina Hug, Organisatorin der Cult-Bildungsmesse, ist im Gespräch mit unserer Zeitung froh darüber, dass ein Ersatztermin gefunden werden konnte. „Die Bewerbungsphase für viele Ausbildungsberufe beginnt im Juli, daher ist das ein guter Termin“, ist sie überzeugt.

Hoffen auf Entspannung der Corona-Situation

Alternativ habe noch ein Termin im Mai zur Diskussion gestanden. „Aber die Erfahrung der vergangenen beiden Pandemie-Jahre hat gezeigt, dass die Situation sich erst ab Juni wirklich entspannt hat und man sich dann getraut hat, Veranstaltungen anzubieten“, sagt die Messe-Organisatorin.

Der Präsenztermin soll nach jetzigem Stand am 1. und 2. Juli zu den gewohnten Öffnungszeiten in den Impulsiv-Räumlichkeiten stattfinden beim Haagener Bahnhof stattfinden. „Wir können Teile der Räume nutzen, die sonst für die Regio-Messe verwendet werden“, freut sich Hug. Zwar habe man damit geringfügig weniger Platz zur Verfügung als bisher – die Ausstellungsfläche schrumpft von 2700 auf 2200 Quadratmeter –, aber der Platz sei dennoch mehr als ausreichend.

Jetzt ist Hug gespannt, wie die an der Cult mitwirkenden Firmen auf den Sommer-Termin reagieren. „Wir hoffen natürlich, dass das für alle so passt und es keine Absagen gibt“, sagt sie. Der Termin im Juli sei erst am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr festgezurrt worden, berichtet Hug. „In den vergangenen Tagen hat sich für uns alles überschlagen“, sagt sie.

Von der Verschiebung nicht betroffen ist die virtuelle Messe Cult digital. Sie findet wie geplant im Februar mit Rahmenprogramm, Chatfunktion und Terminvereinbarungsoption und Berufsorientierungstest mit Ausstellermatching statt. „Das war uns wichtig, denn die Tests zur Berufsorientierung haben wir bereits im vergangenen Jahr bei der rein digitalen Cult-Variante angeboten“, erklärt Hug. Die nochmals verfeinerten und stärker auf die Cult abgestimmten Tests würden nicht nur bei der Suche nach dem passenden Berufsbild helfen. „Die Schüler erhalten auch Hinweise darauf, welche Firma auf der Cult zu ihnen passen könnte“, legt Hug dar.

Verschoben wurde auch die Regio-Messe. Diese soll jetzt im September stattfinden. Die Messe-Organisatoren Natalia Golovina und Thomas Platzer hoffen, die Marke von 400 Ausstellern zu erreichen.

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