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Solarzellen enthalten oft seltene und deshalb teure Edelmetalle.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Basel (awp/sda). Bildschirme von Smartphones und Solarzellen enthalten oft seltene und deshalb teure Edelmetalle wie Iridium oder Ruthenium. Forscher der Universität Basel haben eine kostengünstigere und weniger toxische Alternative auf der Basis von Mangan entwickelt.

Iridium, das in organischen lichtemittierenden Dioden (OLEDs) zum Einsatz kommt, ist seltener als Gold und Platin. Auch Ruthenium, das in Solarzellen Verwendung findet, gehört zu den seltensten stabilen Elementen. Nicht nur sind diese Metalle durch ihre Seltenheit sehr teuer, sie sind in vielen Verbindungen auch toxisch.

Einem Forschungsteam um Prof. Dr. Oliver Wenger und seinem Doktoranden Patrick Herr von der Universität Basel ist es erstmals gelungen, leuchtende Mangan-Komplexe herzustellen, in denen unter Bestrahlung mit Licht die gleichen Reaktionen ablaufen wie in Ruthenium- oder Iridium-Verbindungen. Davon berichten die Forscher in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“.

Noch sei die Leuchteffizienz der neuen Mangan-Komplexe um Einiges geringer als diejenige von Iridium-Verbindungen, berichteten die Wissenschaftler in einer Mitteilung vom Montag. Einzelne lichtgetriebene Reaktionen, die für die künstliche Fotosynthese nötig sind und in bestimmten Typen von Solarzellen eine wichtige Rolle spielen, laufen bei den Mangan-Komplexen jedoch mit vielversprechend hohen Geschwindigkeiten ab.

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