Kreis Lörrach Digitalisierung im Alltag

Studenten der DHBW Lörrach und der Universität Basel bei der gemeinsamen Projektarbeit. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel und dem Studienzentrum IT-Management & Informatik der Lörracher DHBW entwickelte der Informatik-Kurs „Software Engineering“ von Dozent Marcel Matt eine wissenschaftlich verwendbare technische Infrastruktur zum Betrieb von Bots für Soziale Medien.

Ein Bot ist ganz allgemein ein automatischer Account, der sich wie ein Mensch verhalten soll, heißt es in einer Mitteilung. Die Studenten des Masterseminars von Ina Dietzsch, Privatdozentin am Seminar für Kulturwissenschaft an der Universität Basel, fungierten im Rahmen des Projekts „Das digitale Leben eines Bots. Ethnographische Erkundungen bei der Entstehung eines Algorithmus“ als auftraggebende Personen, die in Zukunft mit Hilfe dieser Infrastruktur herausfinden möchten, wie Menschen sich mit Bots vernetzen und interagieren.

Basler Studenten erhalten Einblick in die Arbeit von Informatikern

Nicht nur in Zeiten von vermuteten Wahlkampfmanipulationen durch Soziale Medien, sondern auch im Rahmen von immer noch erhitzt geführten Debatten um das unverwechselbar Menschliche in der Interaktion von Mensch und Maschine, ist dies eine ebenso spannende wie aktuelle Frage.

Für die Studenten der Lörracher DHBW war die Umsetzung der gestellten Anforderungen eine interessante Herausforderung, die sie mit viel Freude am Programmieren lösten. Für die Basler Kulturanthropologinnen war es eine willkommene Gelegenheit, einen Einblick in die alltägliche Arbeit von Informatikstudenten zu bekommen, sich mit dem Vokabular der Softwareentwicklung vertraut zu machen und sich über Details im Entstehungsprozess der in Auftrag gegebenen Software-Lösung zu informieren.

Eckhart Hanser, Studiengangsleiter IT-Management & Informatik, ist überzeugt, dass „mit dieser gemeinsamen Lehrveranstaltung eine erfolgreiche und spannende Kooperation begonnen hat. „Diese besitzen das Potential, fortgesetzt zu werden, indem auf die Ergebnisse langfristig aufgebaut wird.“

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