Anzeige Digitalisierung und IT-Sicherheit

SB-Import-Eidos
Digitalisierung und Elektronik sind in fast allen Lebens- und Arbeitsbereichen auf dem Vormarsch. Foto: Peter Ade

Kreis Lörrach (pad). Die Digitalisierung – einhergehend mit den erforderlichen Anstrengungen hinsichtlich der IT-Sicherheit – ist in aller Munde. Städte, Behörden und Unternehmen sind auf einem guten Weg. Auch an den meisten Schulen hat sich schon viel getan. Stichworte sind mehr Endgeräte, sicheres WLAN und Glasfaseranschlüsse.

Im privaten Bereich ist das Digitale ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Laptops, Tablets und Smartphones beherrschen das Feld. Unzählige Apps erleichtern Tätigkeiten im Alltag. Via Smartphone regeln wir die Funktionen von Garagentüren, Markisen oder Rollläden sowie Kühlgeräte, Heizungen und elektrische Lichtsysteme. Als weiteres Feld kam – verstärkt insbesondere während der Pandemie – die Arbeit im Homeoffice dazu.

Mit Fortschreibung seiner Zukunftsstrategie nimmt auch der Landkreis Lörrach das Thema Digitalisierung als strategisches Ziel stärker in den Blick. Digitalisierung soll dabei nicht nur für verwaltungsinterne Prozesse eine Rolle spielen, sondern für den ganzen Landkreis einen Mehrwert schaffen.

Die gemeinsam von Kreistag und Verwaltung entwickelte Zukunftsstrategie bildet die Grundlage für Entscheidungen der Kreispolitik und das Handeln der Kreisverwaltung. Sie wurde 2021 mit neuer Zielsetzung fortgeschrieben. Klimaschutz und Digitalisierung wurden dabei als strategische Themen stärker akzentuiert.

Im Auftrag des Kreistags entwickelt die Kreisverwaltung eine „Digitale Agenda 2035“. Diese soll den Rahmen für das Handeln des Landkreises im regionalen Digitalisierungsprozess beschreiben und dabei nicht nur die Perspektive der Verwaltung beinhalten, sondern aus verschiedenen Richtungen einen Blick auf Digitalisierung werfen.

Für den Schulbereich gilt auf dem Weg in die digitale Zukunft in Baden-Württemberg der Grundsatz: Die Technik muss der Pädagogik folgen. Nur mit einem guten pädagogischen Konzept und entsprechend qualifizierten Lehrkräften kann die digitale Technik ihr Potenzial im Unterricht voll entfalten. Gleichzeitig bieten aktuelle digitale Technologien zahlreiche neue pädagogische Chancen und Ansatzmöglichkeiten, um Schulunterricht wirksamer zu gestalten, zu bereichern, individualisierte Lernprozesse zu erleichtern oder auch junge Menschen mit Behinderung im Lernen zu unterstützen.

Digitale Medien können dabei helfen, das Lernen und den Unterricht in Zukunft positiv zu unterstützen. Sie sind kein Allheilmittel, doch das effiziente Nutzen der digitalen Medien sowie die Gefahren des Medienkonsums müssen selbstverständliche Inhalte des schulischen Lebens werden.

Wer beim digitalen Lernen nur auf allgemeinbildende Schulen und Hochschulen schaut, übersieht indes Wesentliches: berufliche Bildung. Um mehr Jugendliche für die betriebliche Ausbildung zu begeistern, fördert das Wirtschaftsministerium innovative Projekte zur Digitalisierung der beruflichen Orientierung und der überbetrieblichen Ausbildung mit einer Million Euro. „Die Jugendlichen sind ‚digital Natives‘. Sie erwarten eine digitale Ansprache und digitale Inhalte in der Ausbildung“, sagt die baden-württembergische Arbeits- und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Saskia Esken

SPD-Chefin Saskia Esken hat in Sachen Benzinpreise schärfere Maßnahmen wie ein befristetes Tempolimit und Fahrverbote ins Spiel gebracht. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading