Kreis Lörrach Einheitliche Hygiene-Regeln gefordert

Kreis Lörrach - Für einheitliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen innerhalb des Dreiländerecks zur Eindämmung der Corona-Pandemie spricht sich der südbadische FDP-Abgeordnete Christoph Hoffmann aus: „Wir alle haben gespürt, wie schmerzlich und schädlich die Grenzschließungen in der Corona-Krise waren. Das will niemand mehr. Umso wichtiger ist es, dass sich die Gesundheitsbehörden im Dreiländereck nun verabreden“, fordert Hoffmann.

Sowohl der Einkaufstourismus als auch die Freizeitaktivitäten hätten sich grenzüberschreitend weitestgehend normalisiert. Frankreich, die Schweiz und Deutschland müssten nun einheitliche Maßnahmen ergreifen, um eine zukünftige Ausbreitung des Virus über die Grenzen zu vermeiden. „Für die Bewohner des Dreiländerecks ist es schwer, sich auf unterschiedliche Maßnahmen einzustellen“, erklärt der Politiker.

Im Zuge der Eindämmung der Pandemie hätten sich neben gesteigerter Hygiene folgende drei Maßnahmen als erfolgreich herausgestellt: „Die Abstandsregelung muss weiterhin oberste Priorität haben. Ist dies aus bestimmten Gründen nicht möglich, muss die Maskenpflicht greifen. Verbot von Großveranstaltungen, weil hier eine Rückverfolgung der Infektionswege unmöglich ist. Und: die Schließung der Clubs.“ Außerdem müsse die Verfolgung von Infektionsfällen über die Grenzen hinweg stets gewährleistet sein, fordert der FDP-Abgeordnete in einem Schreiben von gestern.

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    1

Umfrage

748941_0_4_1000x750.jpg

Die Bundesregierung hat entschieden, dass Urlauber, die in ein Risikogebiet reisen, die Kosten für den Corona-Test bei der Rückkehr nicht selbst übernehmen müssen. Zahlen werden die Krankenkassen. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading