Kreis Lörrach Einrichtungen in Spur bringen

Austausch und Informationen standen im Blickpunkt der jüngsten „Tour de VHS“. Das Bild zeigt (v.l.) die Mitarbeiter Henning Kurz (Grenzach-Wyhlen), Carina Wanowski (Wehr) und Katrin Nuiro (Schopfheim). Foto: Gerd Lustig

Kreis Lörrach -  Das Coronavirus hat die Volkshochschulen im Landkreis Lörrach sehr beschäftigt und den Betrieb weitestgehend lahmgelegt. „Es sind nur zehn Prozent der geplanten Angebote über die Bühne gegangen“, beschreibt Henning Kurz, Leiter der VHS Grenzach-Wyhlen, die Lage.

Daher habe er auch dieses Jahr wieder eine „Tour de VHS“ organisiert, eine Rundtour durch die Region auf dem Fahrrad. Diese führte jüngst von einem Standort zum nächsten, um sich auf kleinem Dienstweg besser kennenzulernen und auszutauschen. Start war in Rheinfelden, von wo es in Richtung Grenzach ging, um schließlich nach Weil am Rhein zu gelangen. Mit von der Partie waren neben Kurz auch Katrin Nuiro, Leiterin der VHS Schopfheim und Regionalvorsitzende, sowie Carina Wanowski, Leiterin der VHS in Wehr.

Das oberste Ziel des Trios ist es, die Bildungseinrichtungen wieder in die Spur zu bringen und an frühere Semesterprogramme anzuknüpfen. Alle drei bleiben dabei optimistisch, dass es ab September zumindest mit einem abgespeckten Angebot wieder weitergehen kann.

Dass dies indes mit Problemen und Unwägbarkeiten verbunden sei, machten sie während eines Pressegesprächs deutlich. So stünden einige Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung. Andere müssten zwischen den Kursen desinfiziert werden. Begegnungen unter den verschiedenen Kursen seien zu vermeiden. Manche Dozenten blieben wegen der Infektionsgefahr zuhause, was auch bei etlichen Stammkunden der Fall war.

Nicht möglich sei zudem die automatische Wiederanmeldung. Kunden bekämen die Angebote jedoch per Newsletter zugesandt und könnten frühzeitig reagieren. Alle Kurse fänden nur noch in kleineren Gruppen statt.

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