Regio - Zur Bekämpfung der illegalen Migration sowie der grenzüberschreitenden Betäubungsmittel-, Waffen- und Eigentumskriminalität führte die Bundespolizeiinspektion Konstanz am Mittwoch erneut eine Hubschraubersprungfahndung im deutsch-schweizerischen Grenzraum durch. Unterstützt wurde sie vom Zoll, der Landespolizei Baden-Württemberg sowie dem schweizerischen Grenzwachtkorps, wie die Bundespolizeidirektion Stuttgart gestern mitteilte.

Ein Hubschrauber des schweizerischen Militärs vom Typ EC 635, der im Auftrag für die Eidgenössische Zollverwaltung flog, war ausgestattet mit einer Handwärmebildkamera und sicherte die aufgebauten Kontrollstellen aus der Luft ab. Das deutsche Pendant, eine Super Puma (AS 332) der Bundespolizei, führte die Kräfte an die Einsatzorte heran. Erstmals landete der schweizerische Armeehelikopter hierbei auch auf deutschem Hoheitsgebiet.

War das schweizerische Luftfahrzeug bislang nur innerhalb der Alpenrepublik eingesetzt, wird es bei künftigen Einsätzen auch auf und über deutschem Boden unterwegs sein. Der 34. gemeinsame Fahndungseinsatz dieser Art in diesem Jahr hat laut der Mitteilung die behördenübergreifende Erfolgsbilanz nochmals erweitert. Im Rahmen dieser Einsatzform gab es grenzüberschreitend bislang insgesamt 712 polizeiliche Feststellungen sowie 140 Personen- und Sachfahndungstreffer.