Kreis Lörrach Feingefühl und nuancierter Humor

Jessica (Ella Frey) und ihr Vater Stefan (Martin Wuttke) in der Umkleide des Schwimmbads, in dem Stefan Gabriel Bademeister ist. Foto: zVg / Concorde Filmverleih / Bernd Spauke

Der Film „Glück ist was für Weicheier“ wagt sich mit viel Feingefühl und nuanciertem Humor an Themen wie die erste Liebe, Andersartigkeit und die Frage, wie man nach dem Verlust eines geliebten Menschen weiterlebt.

Stefan Gabriel (Martin Wuttke) ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica (Ella Frey) und ihre ältere Schwester Sabrina (Emilia Bernsdorf), mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamen Ticks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. Jessica würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks.

Ein Plan muss her und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Dafür müssen Sabrina und Jessica allerdings einen Jungen finden, der mit Sabrina schläft. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

In weiteren Rollen sind unter anderem Christian Friedel, Tina Ruland, Stephan Grossmann und Sophie Rois zu sehen.

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