Kreis Lörrach Forschung und Praxis im Austausch

„Die meisten seiner Probleme kann ein Patient selbst lösen“, ist Gesundheitsexperte Thomas Messner überzeugt. Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach -  Unter dem Motto „Gesundheit.Gemeinsam.Gestalten“ startet eine neue Veranstaltungsreihe der Fakultät Gesundheit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Lörrach. Der Auftakt der Reihe, mit dem die Hochschule medizinisches Fachpublikum ansprechen will, findet am 12. Mai als Online-Veranstaltung statt und beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Patient bestmöglich bei der Heilung unterstützt werden kann.

Thomas Messner ist überzeugt: „Die meisten seiner Probleme kann ein Patient selbst lösen.“ Messner ist Professor für Gesundheitswissenschaften und Leiter der Studiengänge Physiotherapie und Interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der DHBW Lörrach. Er wird auch den Auftaktvortrag der Veranstaltungsreihe „Gesundheit.Gemeinsam.Gestalten“ halten. Darin geht es um Chancen und Herausforderungen für die Gesundheitsberufe.

Der Patient im Zentrum

Im Zentrum der Gesundheitsversorgung stehen die Patienten mit den jeweiligen Erkrankungen, Störungen, Symptomen oder Beschwerden. Diese zu lindern und zu heilen ist die Kernaufgabe aller Berufe im Gesundheitswesen, heißt es in der Ankündigung der DHBW. Nun stelle sich die Frage, wer das vorliegende Gesundheitsproblem lösen kann und sollte.

Auf der einen Seite scheint es offensichtlich, dass die medizinische Fachkraft eine bedeutende Rolle übernehmen muss und mit Hilfe der Expertise und Erfahrung zur Seite steht. Doch ebenso einleuchtend ist, dass der Lebensstil und das Verhalten der Patienten außerhalb der Therapie und Behandlung ebenfalls einen großen Einfluss auf die Gesundheit und die Genesung ausüben.

Wer löst das Problem? Der Patient oder der Therapeut? Der Königsweg wäre sicherlich, die Gesundheit gemeinsam zu gestalten.

„Es ist uns wichtig, einen Theorie-Praxis-Transfer zu erreichen“, sagt Messner im Gespräch mit unserer Zeitung zur Intention der Veranstaltungsreihe. Diese richtet sich in erster Linie an ein Fachpublikum, das bereits in einem Gesundheitsberuf tätig ist. „Natürlich kann sich grundsätzlich jeder Interessierte zuschalten“, sagt Messner.

Allerdings wolle man nicht im Sinne eines Studium Generale fungieren, sondern setze Fachwissen voraus. In erster Linie gehe es um einen Austausch mit Praxis und Forschung sowie darum, Impulse zu geben und selbst welche zu bekommen, umreißt Messner das Prinzip.

Im Anschluss an den Vortrag lädt Thomas Messner zur Diskussion ein und informiert gemeinsam mit seinem Team über Inhalte und Ziele des Studienganges Interprofessionelle Gesundheitsversorgung.

Weitere Informationen: Der Vortrag findet am Mittwoch, 12. Mai, 19 bis 20.30 Uhr, online statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und weitere Informationen unter https://dhbw-loerrach.de/veranstaltungsreihe-gesundheit

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