Kreis Lörrach Inzidenz sinkt auf 41,5

Das Dashboard des Landratsamtes zeigt die Kennzahlen der Pandemie - unter anderem die Entwicklung der 7-tages-Inzidenz. Foto: Screenshot

Kreis Lörrach -  Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in den vergangenen Tagen weiter gesunken und liegt seit gestern bei 41,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.   Das ist seit Ende Oktober 2020 der erste Tag, an dem die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner unterschritten wird.

Das Landesgesundheitsamt hatte den Landkreis Lörrach bereits gestern mit einer Inzidenz von 48,5 geführt. Da diese Zahl maßgeblich für Maßnahmen ist, begann damit der erste von drei Tagen, nach denen die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben wird, wenn die Inzidenz unter 50 bleibt.

Grundlage für die im Landkreis aktuell geltende nächtliche Ausgangssperre ist ein Erlass des Landes Baden-Württemberg, der eine regionale nächtliche Ausgangsbeschränkung in Landkreisen vorsieht, die eine Sieben-Tage-Inzidenz über 50 Infektionen pro 100 000 Einwohnern aufweisen. Wird dieser Wert allerdings mehrere Tage in Folge unterschritten, ist die Ausgangssperre aufzuheben.

Während gestern 11 Neuinfektionen gemeldet wurden, wurden weitere 15 Personen aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit weiter auf 381. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt aktuell bei 212.

Unter den Neuinfektionen waren keine Virus-Mutationen. Damit bleibt es bei den seit Ende Januar 98 positiven Testergebnissen mit einer nachgewiesenen Virus-Mutation; bei 61 davon handelte es sich nachweislich um die britische Variante.

Derzeit befinden sich 42 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und außerhalb des Landkreises. Davon werden zehn Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen fünf beatmet werden müssen.

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