Kreis Lörrach - Niederschwellige und vielfältige Angebote zeichnen das Programm der Evangelischen Erwachsenenbildung Hochrhein-Markgräflerland für das erste Halbjahr aus. Gestern wurde es am neuen Standort in der Alten Feuerwache in Lörrach vorgestellt.

Präsentiert wurde das Angebot von Beate Schmidtgen, seit sechs Monaten neue Leiterin der Erwachsenenbildung und Nachfolgerin von Jörg Hinderer, Christiane Vogel, Dekanin im Evangelischen Kirchenbezirk Hochrhein, und Ralph Hochschild, Schuldekan im Evangelischen Kirchenbezirk Markgräflerland. Den Verantwortlichen geht es darum, mit dem breiten Veranstaltungsspektrum aus Vorträgen, Seminaren, Fortbildungen und Pilgerreisen Impulse zu geben, den Horizont zu erweitern und damit zur Meinungsbildung beizutragen. Es soll Raum für eine Begegnung auf Augenhöhe geschaffen werden, verwies Vogel auf ein niederschwelliges Angebot, das auch jene Menschen erreichen soll, die kein enges Verhältnis zur Kirche pflegen. Das ermögliche zum Beispiel die philosophisch-theologische Werkstatt im Hertener Gemeindehaus. Dort sollen Fachbeiträge zur Publikumsdiskussion beitragen.

Studie soll Bedarf zunächst klären

Nach dem Umzug von Schloss Beuggen in die Lerchenstadt und der Stellenvakanz nach dem Weggang von Jörg Hinderer will Schmidtgen neue Akzente setzen. Darunter falle unter anderem die Familienbildung. Hier soll eine Studie zunächst den Bedarf klären, um so zielgerichtet Angebote wie Mutter-Kind-Gruppen lancieren zu können. Weiter ist das Thema „Glaube und Religion ergründen“ ein Schwerpunkt des neuen Programms. So gibt es unter anderem neben einer ökumenischen Bibelwoche und einer Bibelwerkstatt auch ein Impulstag des Kirchenbezirks, bei dem Ermutigung, Inspiration und Leidenschaft für das Evangelium vermittelt werden. Das Angebot ist nicht nur breit aufgestellt, es wird dabei auch räumlich ausgebaut, erklärte die neue Leiterin mit Blick auf die Topografie und verkehrliche Infrastruktur: „Die Kirche soll zu den Menschen kommen.“

Praktische Lebenshilfe geben

Neu ist zudem, dass es zum Beispiel von Gemeinden buchbare Veranstaltungen geben wird. Dabei geht es um Fragen, wie zum Beispiel ein Gottesdienst funktioniert. Dass man auch praktische Lebenshilfe geben will, ist ein weiterer Aspekt, verwies Schmidtgen auf eine Veranstaltung zum Thema Palliativbegleitung und Hilfeleistungen am Lebensende. 

  • Anmeldung zu Veranstaltungen und weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 07621/42229610 oder per E-Mail an service@eeb-sued-west.de.