Kreis Lörrach Krise auch als Chance begreifen

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Lassen die Bachelorhüte fliegen: Die Absolventen des Studienganges BWL-Handel. Foto: zVg

Die DHBW Lörrach hat vergangenes Wochenende rund 560 Absolventen verabschiedet. Zumindest die Zeugnisse erhielten diese persönlich und vor Ort. Der Landkreis Lörrach, die Stadt Lörrach sowie die SICK Stiftung und der VDI vergaben auch in diesem Jahr die begehrten Preise.

Kreis Lörrach. Die DHBW-Absolventen, Professoren und Hochschulleitung hatten gehofft, die diesjährigen Studienabgänger traditionell mit einem gebührenden Festakt im Burghof, dem sogenannten Bachelorball, aus dem Studium entlassen zu können. Doch bereits im Sommer stand fest, dass dies ein Wunsch bleiben würde. Und so entschied das Rektorat schweren Herzens, die Bachelorfeier abermals durch eine virtuelle Verabschiedung zu ersetzen. Immerhin konnten die Zeugnisse persönlich überreicht werden – dies jedoch nur im Kursverbund, ohne Angehörige und mit einem konsequent umgesetzten Hygiene- und 3G-Konzept.

Glückwünsche sprach Rektor Theodor Sproll den Absolventen in einem Abschiedsvideo aus, das er zusammen mit dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Freundeskreises der DHBW Lörrach, Jan Michael Olaf, aufgezeichnet hatte. Er gratulierte ihnen zu ihrem Abschluss unter erschwerten Bedingungen und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg und dazu, dass sie die Herausforderung des Wechsels ins Online-Studium angenommen und erfolgreich bewältigt hätten. Anhand des Beispiels, dass es in der Sprache Mandarin nur ein einziges Schriftzeichen für die Begriffe „Krise“ und „Chance“ gäbe, führte Sproll aus, dass die Absolventen die Pandemie nicht nur als Krise, sondern auch als Chance begriffen hätten und weiter begreifen sollten.

In der Absolventenrede, die der ehemalige stellvertretende Studierendensprecher Christopher Römmich, Absolvent des Studienganges Wirtschaftsinformatik – Application Management, hielt, stand das Studieren im Online-Modus im Mittelpunkt. Römmich unterstrich, dass die Studenten an der Herausforderung des Online-Studiums und aufwändiger Online-Prüfungsverfahren gewachsen und gereift seien und ihren Unternehmen nun als hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stünden.

Begehrte Preise an Absolventen vergeben

Eines aber war erfreulicherweise wie in den Jahren zuvor. Auch diesmal zeigten sich die Stifter sehr großzügig und verliehen die begehrten Preise für den besten Abschluss beziehungsweise herausragende Bachelorarbeiten.

Die Preisträger: Per Videobotschaft verliehen die Preisstifter, namentlich der Landkreis Lörrach, die Stadt Lörrach sowie die Gisela & Erwin Sick Stiftung und der VDI die diesjährigen Preise.

Der Preis des Landkreises Lörrach für den Jahrgangsbesten, dotiert mit 1000 Euro und übergeben von Landrätin Marion Dammann per Videobotschaft, ging an Lars Heitz, Absolvent des Studienganges BWL-Handel.

Maximilian Henrik Herr aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik – Application Management wurde durch Oberbürgermeister Jörg Lutz für seine herausragende Bachelorarbeit im Bereich Robotic Process Automation bei der bnNetze GmbH mit dem Preis der Stadt Lörrach und 1000 Euro ausgezeichnet.

Jürgen Werner von der Gisela & Erwin SICK Stiftung gratulierte Celine Marie Riesterer zu ihrer herausragenden Bachelorarbeit im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen beim Dualen Partner SICK AG und zum dazugehörigen Preisgeld von 1000 Euro. Er überbrachte gleichzeitig die Grüße der Stifterin Gisela Sick, die sich besonders darüber freute, dass damit eine Frau in einem MINT-Beruf ausgezeichnet wurde. Der Verein der Deutschen Ingenieure (VDI), Bezirksverein Schwarzwald, vertreten durch Heinz Ulrich Ziegler, prämierte die Bachelorarbeit von Simon Günter aus dem Studiengang Informatik mit 1000 Euro und einer kostenlosen Mitgliedschaft im VDI Young Engineers.

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