Kreis Lörrach - Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg stellt mit einem Sonderprogramm zusätzlich 600 000 Euro für Projekte der außerschulischen Jugendbildung zur Verfügung.

Gefördert werden Projekte im Bereich der sozialen Jugendbildung, der Integration von ausländischen und spätausgesiedelten Jugendlichen sowie Kooperationsprojekte von Schulen und Jugendarbeit. Anträge können ab sofort und bis zum 31. März 2019 bei den zuständigen Regierungspräsidien gestellt werden.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Verantwortung zu übernehmen und dadurch an gesellschaftlichen Entwicklungen teilzuhaben, lernt man nicht ausschließlich in der Schule. Gerade die außerschulische Jugendbildung leistet einen wichtigen Beitrag bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen und trägt zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen bei – ob im sozialen, kulturellen oder politischen Bereich. Mit unserem Förderaufruf wollen wir die außerschulische Jugendarbeit in Baden-Württemberg deshalb weiter unterstützen.“

Im Bereich der sozialen Jugendbildung werden Projekte in sozialen Brennpunkten, mit jugendlichen Arbeitslosen, Menschen mit Behinderungen oder zur In-tegration von Kindern ausländischer Arbeitnehmer gefördert.

Bezuschusst werden außerdem Projekte, die Menschen mit Migrationshintergrund in Angebote der Jugendarbeit einbeziehen und zur Integration in die Gesellschaft beitragen. Hierdurch werden die persönlichen Kompetenzen von Jugendlichen gestärkt und Hilfestellungen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben gegeben.

Der dritte Schwerpunkt zielt darauf, die Kooperation von Schulen und Jugendar-beit zu stärken. Träger der außerschulischen Jugendbildung und sonstige gemeinnützige Träger der Jugendarbeit sowie Schulen in Kooperation mit diesen Trägern erhalten dadurch Zuschüsse für die Durchführung von gemeinsamen Projekten.

Auch Projekte zur Armutsbekämpfung und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sollen mit der Förderung angestoßen werden.

Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zehn bis 27 Jahren.

Antragsberechtigt sind die anerkannten Träger der Jugendbildung beziehungsweise der Jugendhilfe, öffentlichrechtliche Körperschaften sowie sonstige gemeinnützige Träger und Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung, wie es abschließend in der Mitteilung heißt.