Kreis Lörrach - Vielerorts ist die diesjährige Sperrmüllsammlung bereits vorüber, doch in einigen Gemeinden steht diese noch aus. Damit am Ende auch alles mitgenommen wird und nichts am Straßenrand stehen bleibt, bittet die Abfallwirtschaft Landkreis Lörrach unbedingt um Beachtung folgender Vorgaben:

Als Sperrmüll gelten Abfälle, die auch nach zumutbarer Zerkleinerung zu groß für die 60-Liter-Restmülltonne oder einen offiziellen Blauen Sack der Abfallwirtschaft sind. Dies bezieht sich auf den einzelnen Gegenstand. Größere Mengen gesammelter kleinerer Abfälle gehören zum Restmüll und werden weder bei der Sammlung noch auf den Recyclinghöfen als Sperrmüll angenommen.

Tausch gegen größere Tonne möglich

Diese müssen entweder auf mehrere Leerungen des Restmüllgefäßes verteilt werden oder können über den Kauf eines zusätzlichen Blauen Sacks der Abfallwirtschaft entsorgt werden.

Wer regelmäßig zu große Mengen für sein Restmüllgefäß hat, kann dieses bei der Abfallwirtschaft gegen ein größeres Gefäß eintauschen, das dann ein entsprechend größeres Volumen für die Entsorgung bietet.

Aktuell werden die Bereitstellung und Abgabe von Sperrmüll stärker kontrolliert und Nicht-Sperrmüll abgewiesen. Hintergrund dieser nun strikten Umsetzung der schon lange geltenden Annahmekriterien ist der Brand bei der Firma Kühl Ende September.