Kreis Lörrach Normalbetrieb voll hochfahren

Das Kreiskrankenhaus in Rheinfelden ist noch nicht zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach -  Von den Bürgern und Gemeinden aus dem Landkreis Lörrach gingen vermehrt Anfragen ein, wie lange der Betrieb der Rheinfeldener Klinik noch zurückgefahren bleibe, schreibt der Förderverein des Kreiskrankenhauses in einer Mitteilung.  Umliegende Gesundheitseinrichtungen hätten den Betrieb wieder voll aufgenommen. In Rheinfelden seien derweil nach eigenen Informationen  immer noch alle planbaren orthopädischen Operationen abgesagt und ohne Aussicht auf einen Termin verschoben, die Innere Abteilung sei nach Schopfheim ausgelagert worden, der Operationstrakt und die Intensivstation stünden leer.

Als Interessenvertreter der Bürger erwarte der Förderverein daher, dass die gute gesundheitliche Versorgung wie vor der Krise rasch aufgebaut werde.

Kommunikation verbessern

Zudem seien die Krankenhausmitarbeiter an ihrer Belastungsgrenze angelangt, die Zwölf-Stunden-Schichten und nicht immer freiwilligen Versetzungen erforderten derzeit eine intensive Kommunikationskultur, bei der es offensichtlich Schwierigkeiten gebe, beklagt der Verein. Diese Beobachtung habe sich durch viele Gespräche in der Stadt erhärtet.

Der Verein wünsche sich deshalb von der Klinikleitung, eine transparente Informationspolitik einzuführen. Dies stärke das Vertrauen der Mitarbeiter in den Betrieb.

Dank vom Rathauschef

Gerade in der Phase des schrittweisen Wiederherstellens eines Normalbetriebs sollten auch die Fragen nach der internen Aufteilung und der Weiterführung des Infektionsschutzes gut kommuniziert werden.

Umso mehr stelle sich der Förderverein jetzt hinter das Dankesschreiben des Rheinfeldener Oberbürgermeisters Klaus Eberhardt an alle Mitarbeiter für ihre gute Arbeit und den Einsatz. Aus gut unterrichteter Quelle sei dem Förderverein bekannt, dass der Rathauschef eine Anfrage an die Geschäftsführung der Kliniken gerichtet habe, wann und wie der Vollbetrieb wieder möglich sei und wie die Zukunft des Leistungsauftrags des Hauses aussehe.

Man frage sich, ob die Aussage noch Bestand habe, dass das Krankenhaus mit einer vollumfänglichen Abteilung für Innere Medizin, einer leistungsfähigen Orthopädie und ambulanten chirurgischen Operationen erhalten bleibe, bis das Zentralklinikum fertiggestellt sei. Die Rheinfeldener Bürger erwarten laut der Mitteilung, dass ihre örtliche Gesundheitseinrichtung zusammen mit den Kreiskliniken alles für ihre gute medizinische Versorgung unternehme.

Mehr zum Thema:  Langsame Rückkehr zur Normalität

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