Lörrach - Pünktlich zum Beginn der Adventszeit waren wir in Lörrach unterwegs, um junge Menschen zu ihren Gedanken über Weihnachten zu befragen.

Alexa, 16 Jahre aus München: „Ich liebe Weihnachten. Für mich ist es die schönste Zeit im Jahr. Sie macht mich richtig glücklich. Alles ist friedlich und schön dekoriert. Weihnachten ist ein Familienfest, und alle kommen zusammen. Leider trifft man auch die Familienmitglieder, die man nicht so gut leiden kann.“

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Florian, 19, aus Binzen: „Ich freue mich sehr auf Weihnachten: Mit der Familie bei gutem Essen zusammen zu sitzen und Geschenke zu verteilen. Mich nerven nur die Weihnachtslieder, die die ganze Zeit im Radio zu hören sind. Irgendwann wird es mir einfach zu viel mit dem Gedudel.“

Richard, 19, aus Haltingen: „Ich bin vor Weihnachten immer total entspannt. Auch mach ich mir wegen der Geschenke keinen Stress. Die kaufe ich alle rechtzeitig im November oder am Black Friday. An Weihnachten freue ich mich besonders auf das traditionelle Essen bei uns zuhause. Es gibt jedes Jahr ,Schäufele’ mit Sauerkraut.“

Celine, 21, aus Rheinfelden: „Ich wünsche mir so sehr eine weiße Weihnacht. Leider schneit es nie an Weihnachten. Die Tage sind dann am kürzesten, und es wird viel zu früh dunkel. Dafür ist es schön, mit der Familie bei traditionellem Essen vereint zu sein. Da ich jetzt studiere, freue ich mich, über die Weihnachtsfeiertage viele meiner ehemaligen Schulfreunde wiedersehen zu können und ziehe mit ihnen abends um die Häuser.“

Danielle, 13: „Als jüngstes Familienmitglied darf ich die Kerzen am Weihnachtsbaum anzünden. Einmal war ich etwas unvorsichtig und bin gegen die Tanne gelaufen. Beinahe wäre sie umgefallen und hätte das Zimmer abgefackelt. Schade finde ich es, wenn manche an Weihnachten lieber vor dem Computer sitzen, am Handy herumspielen und sich kaum über die Geschenke freuen. Das sollte man an Weihnachten bestimmt nicht machen, sondern lieber mit der Familie und den Freunden reden.“

Michelle, 21, aus Lörrach: „Alle sind an Weihnachten im Kaufrausch. Mir geht das Essentielle an dieser Zeit verloren. In Polen, wo ich ursprünglich herkomme, wird das Weihnachtsfest viel traditioneller begangen. Vor allem teilt man den Familienmitgliedern und Freunden noch seine ganz persönlichen Wünsche für sie mit und erkundigt sich nach ihrem Befinden.“

Faruq, 20, aus Lörrach: „An Weihnachten muss ich relativ lange mit dem Auto fahren, um meine gesamte Familie an drei Orten besuchen zu können. Leider habe ich das Gefühl, dass sich an Weihnachten alles nur noch um den Konsum dreht. Auch finde ich, dass man es mit der Weihnachtsdekoration immer mehr übertreibt und alles vollgehängt wird mit unnötigem Kitsch.“

Julius, 20, aus Lörrach: „Wenn ich an Weihnachten denke, dann denke ich vor allem an drei Sachen: Leckere Plätzchen für Mutti backen, gemütlich mit der Familie vorm warmen Ofen sitzen und feierlich den Tannenbaum schmücken.

David, 20, aus Lörrach: „Viele schenken sich an Weihnachten einfach irgendetwas, damit man ein Päckchen unter den Weihnachtsbaum legen kann. Davon bin ich schon lange abgekommen. Wenn ich nicht weiß, was ich jemanden schenken soll, dann schenke ich eben nichts. Viel wichtiger ist doch, dass man die Zeit zusammen verbringt, die Nachbarn zum Essen einlädt und mal in sich geht.“

Rahel, 27, aus Basel: „Ich bin überhaupt kein Fan von Weihnachten. Mich stört dieser Konsumzwang enorm. Man befindet sich im ständigen Kaufrausch und besorgt sich dann irgendwelche Schnäppchen, hergestellt in China. Da bleibt vom Fest nichts mehr Besinnliches. Lieber das Geld sparen und in nachhaltig hergestellte Waren investieren. Und warum nicht mal was selber basteln?“