Kreis Lörrach Präventive Strukturen aufbauen

Die Gesundheitsvorsorge erhält drei Projekte. Foto: Archiv

Kreis Lörrach - Mit drei Projekten will der Landkreis gesundheitsfördernde Strukturen aufbauen. Dazu gehören die Teilnahme an einem Förderprogramm der gesetzlichen Krankenkassen, die Aufnahme in den Verein „Selbsthilfekontaktstellen Baden-Württemberg (Sekis)“ sowie die Einführung einer Ausbildungsstelle als Hygieneinspektor.

Um die Kommunen im heimischen Kreis bei der zentralen Steuerung für Gesundheitsförderung und Prävention zu unterstützen, haben die gesetzlichen Krankenkassen ein Förderangebot der Politik aufgelegt. Mit diesem soll ein spezieller Bedarf an Präventionsmaßnahmen in bestimmen Regionen erkannt, registriert und an die überregionalen Behörden und Krankenkassen weitergeleitet werden.

Der Fachbereich Gesundheit schlug dem Verwaltungsausschuss die Teilnahme an dem Programm in ihrer jüngsten Sitzung vor. Klar wurde, dass eine zusätzliche Koordinationsstelle geschaffen werden muss und damit Kosten anfallen, deren Nutzen noch nicht absehbar sind, so der Tenor mancher Kreisräte. Katharina von der Hardt, Sachgebietsleiterin Gesundheitsförderung / Kinder- & Jugendgesundheitsdienst, konnte die Mehrheit jedoch nach langer Diskussion von der Teilnahme überzeugen, vorausgesetzt der Fachbereich liefert jedes Jahr einen Ergebnisbericht, und die Koordinationsstelle ist für die ersten drei Jahre befristet.

Das zweite Projekt stellte Franziska Morgalla, Bereich Selbsthilfegruppen und Gesundheitsförderung im Landratsamt, vor. Hierbei ging es um die Aufnahme in den Verein Sekis. Dieser fördere landesweit die Qualität der Selbsthilfearbeit und unterstütze diese auf lokaler Ebene durch besondere Angebote, hob Morgalla hervor. Durch die Mitgliedschaft seien die heimischen Gruppen zudem besser vernetzt. Der Aufwand ist mit einem Betrag von 25 Euro im Jahr sehr gering. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Zusätzlich will das Landratsamt eine neue Ausbildungsstelle als Hygieneinspektor aufbauen und so den Nachwuchs fördern. Diese soll bis Ende 2022 befristet eingerichtet werden und anschließend in eine Festanstellung münden. Trotz der Skepsis einiger Kreisräte, dass die auszubildende Person später selber im Landratsamt weiter arbeiten wolle, wurde die Vorlage mit zwei Enthaltungen angenommen.

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