Kreis Lörrach Schieflagen vermeiden

Martin Laurenzis (links) führt MdB Armin Schuster und Staatssekretär Benedikt Zimmer das neue Nachtsichtgerät für die Sicht durch Rauch und Nebel vor. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Regio. Der heimische CDU- Bundestagsabgeordnete Armin Schuster und Staatssekretär Benedikt Zimmer haben dieser Tage das deutsch-französische Forschungsinstitut Saint-Louis (ISL) besucht. Als Institut für Verteidigungsforschung ist das ISL weltweit die einzige Einrichtung, die im Auftrag und im Namen von zwei Staaten ihr Wissen gemeinsam zur Verteidigung der Interessen zweier Staaten einsetzt, wie es in einer Mitteilung heißt.

Angesichts der grenznahen Lage des ISL haben die meisten deutschen Mitarbeiter ihren Wohnsitz in Deutschland und somit in Schusters Wahlkreis. Als kleine Randgruppe der Grenzgänger von Deutschland nach Frankreich und angesichts der unterschiedlichen und rasanten Entwicklung der Sozialsysteme rechts und links des Rheins ist auch das ISL-Statut ständigen Veränderungen unterworfen. In Bezug auf grenzüberschreitende Rentenversicherung, Krankenversicherung, Besteuerung und Ausbildung hat das ISL eine Sonderstellung mit der Gefahr, im nationalen Kontext nicht wahrgenommen zu werden, sollte es zu Schieflagen kommen. Hier ist politische Unterstützung in Paris und Berlin gefragt. Schuster wollte sich deshalb mit Zimmer im Gespräch mit den Mitarbeitern ein Bild machen, wie die deutsch-französische Zusammenarbeit funktionieren kann.

Innovationen im Blick

Gemeinsam mit Vertretern des ISL Verwaltungsrats gab der französische Direktor Christan de Villemagne den Gästen einen Überblick über die jüngsten Innovationen des ISL vor allem im Bereich Schutz und führte durch verschiedenen Labore. Schuster konnte so den neuesten ISL-Gehörschutz testen, einen individuell angepassten Ohrstöpsel mit integriertem Mikrofon, 3D-Audiokommunikation und der Möglichkeit, die Dauerbelastung an Lärm im Ohr zu messen und eine Warnung abzugeben. „Ich kenne das Problem aus meiner eigenen Berufserfahrung und bin gerne bereit, Ihnen bei einer Umsetzung auch im zivilen Bereich behilflich zu sein“, wird Schuster zitiert. Im Bereich Optik wurde den Gästen ein neues tragbares Nachtsichtgerät vorgestellt, das bei schlechten Wetterverhältnissen eine deutlich verbesserte Sicht ermöglicht.

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