Kreis Lörrach Diana Stöcker will Schusters Nachfolge antreten

Kreis Lörrach. Die Rheinfeldener Bürgermeisterin Diana Stöcker bewirbt sich im Wahlkreis Lörrach-Müllheim als CDU-Direktkandidatin für die Nachfolge von Armin Schuster, wie sie in einem Schreiben mitteilt. Schuster wird im November den Bundestag verlassen und Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz werden. Die Nominierung der Kreisverbände Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald ist für den 11. Dezember geplant.

„Seit 26 Jahren arbeite ich beruflich an der Schnittstelle Wirtschaft, Verwaltung und Politik, 21 Jahre davon in dieser Region, die mir zur Heimat geworden ist. Ich bin politisch für den Kreis, den Bezirk Südbaden und den Trinationalen Eurodistrict engagiert. Mich nun als Bundestagsabgeordnete für unsere Region einzusetzen, ist für mich die konsequente Fortsetzung meiner bisherigen beruflichen und politischen Tätigkeit“, wird Stöcker in einer Presseinformation zitiert. „Der Wahlkreis Lörrach-Müllheim ist in seiner Struktur vielfältig und bunt – und genau deshalb für mich besonders attraktiv: Er liegt mitten in Europa und macht als ‚Dreiland‘ grenzüberschreitende Realitäten konkret erfahrbar.“

Schuster habe den Wahlkreis mit seiner Persönlichkeit sehr geprägt und es immer verstanden, mit Sachlichkeit und notwendiger Emotionalität Anliegen der Menschen im Bundestag zu thematisieren und gleichzeitig die getroffenen Entscheidungen im Wahlkreis zu erklären. Dies habe Stöckersehr beeindruckt.

„Als Bürgermeisterin von Rheinfelden und Kreisrätin ist es mir immer ein zentrales Anliegen, mich für die Menschen in unserer Region und ihre besonderen Bedürfnisse stark zu machen. Ich arbeite stets lösungs- und sachorientiert und gehe Herausforderungen mit Pragmatismus und Durchsetzungswillen an. Unsere Region braucht auch in Zukunft eine kämpferische und kommunikative Interessenvertretung im Deutschen Bundestag.“ Die fachlichen Schwerpunkte von Stöcker sind Wirtschaft, Soziales, Bildung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Die CDU-Frau ist seit fünf Jahren Bürgermeisterin von Rheinfelden und dort zuständig für die Bereiche Soziales, Integration, Kultur, Öffentliche Ordnung und Bürgerdienste. Davor war sie 16 Jahre Geschäftsführerin des Innocel Innovations-Center in Lörrach und begleitete zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Biowissenschaften, Medizintechnik und Informationstechnologie. Vor dem beruflichen Wirken im Dreiländereck war sie vier Jahre bei der EnBW Badenwerk in Karlsruh als Pressesprecherin und Leiterin Öffentlichkeitsarbeit tätig. Sie studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Humangeographie in Saarbrücken, Newcastle upon Tyne (GB) sowie Basel und ist zudem Absolventin der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg.

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