Kreis Lörrach Stöcker begrüßt Klimakonsens

Die Oberbadische
Andreas Jung, Diana Stöcker, Jörg Lange, Ursula Sladek und Michael Sladek (v.l.) im Gespräch Foto: zVg

Kreis Lörrach - Auf Einladung von Diana Stöcker (CDU), Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, hat ein Fachgespräch zum „Klimaschutz“ mit Andreas Jung (CDU) MdB stattgefunden. Jung ist von Armin Laschet in das Klima-Wahlkampfteam berufen worden. Am Gespräch haben Ursula und Michael Sladek sowie Jörg Lange vom Verein „Co2-Abgabe” teilgenommen.

„Armin Laschet hat mit der Berufung des CDU-Teams ’Klimaschutz’ eine klare Richtungsentscheidung getroffen. Wir möchten Deutschland noch deutlich vor dem Jahr 2050 klimaneutral machen – und damit schneller als von der EU vorgesehen. Dazu ist es auch nötig, den CO2-Preis zu erhöhen. Hier muss es jetzt Korrekturen geben“, so Jung in einer Pressemitteilung.

Die CDU wolle erneuerbare Energien von Bürokratie, Abgaben und Steuern befreien. Das gelte auch für das Speichern von Strom. Die EEG-Umlage solle abgeschafft werden. Es solle zudem auch eine Forschungs- und Innovationsoffensive, eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und ein digitales, öffentliches Kataster für Energieanlagen geben.

Stöcker: „Klimaschutz muss in konkreten Maßnahmen angegangen werden und nicht nur mit Kennzahlen arbeiten. Das Bekenntnis, Deutschland müsse schneller klimaneutral werden, ist der richtige Weg. Dass die Parteispitze das beschlossen hat, ist alternativlos. Ich freue mich: Bei der Union ist der Schalter umgelegt.“

Stöcker plädiert außerdem für die Initiative „Wählbar 2021“, die von Jörg Lange vorgestellt wurde. Stöcker: „Es ist wünschenswert, dass sich noch mehr Kandidatinnen und Kandidaten der Union zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen auf ‚Wählbar 2021‘ positionieren.“ Gemeinsam betonen Jung und Stöcker: „Effizienter Klimaschutz geht nur parteiübergreifend. Deshalb streben wir einen nationalen Klimakonsens an. Dafür wollen wir arbeiten.“

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