Lichterfest Heimelige Atmosphäre trotz Regen

Gudrun Gehr
Ein Lichtermeer erstrahlte in der Schopfheimer Innenstadt. Foto: Anja Bertsch

Eine glanzvolle Einstimmung zur Adventszeit präsentierte der Gewerbeverein seinen Gästen zum Lichterfest in der City von Schopfheim, die sich den Spaß auch von nasskaltem Schmuddelwetter und einsetzendem Regen nicht verderben ließen

Es ist der Auftakt zur Weihnachtszeit, immerhin der wichtigsten Jahreszeit im Einzelhandel. Insgesamt 33 Geschäfte hatten am „Black Friday“ ihre Türen bis zum Ende des Lichterfestes geöffnet, um Gelegenheit für den Kauf erster Geschenke für die Lieben zu geben. Zehn örtliche Vereine beteiligten sich am Event.

Feuerschale und Waffeleisen

Beim Deutschen Kinderschutzbund gab es frisch gebackene Waffeln, allerdings musste die Vorlesestunde für die Kleinen aufgrund des schlechten Wetters gestrichen werden. Beim Stand des Freien Radio Wiesentals trotzten Pianist Mario Engler und Sängerin Nicole Urschinger dem schlechten Wetter und bescherten den Gästen heimische und internationale Weihnachtslieder. Mit der Jugend des THW gab es für die Kinder nebenan auf dem Pflughof Gelegenheit, in einer Feuerschale Stockbrot zu rösten.

Stockbrot Rösten war an der Feuerschale auf dem Pflughof möglich – wohlige Wärme inklusive. Foto: Gudrun Gehr

Düfte durchziehen die Stadt

In der City flackerten und leuchteten Kerzen, Lichterketten, Sterne und Leuchtgirlanden um die Wette – deutlich intensiver als das Vorjahr angesichts der akuten Energiekrise und der Aufrufe zum -sparen der Fall war. Allerorten duftete es nach gegrillten Würstchen, nach Maronen, Crêpes, Waffeln und Raclette. Der lockende Geruch von Punsch und würzigem Glühwein zog die Gäste magisch an die Verpflegungsstände, wo sich bald dichte Menschentrauben zu einer „Druggete“ bildeten. Hier konnte man die Hände an den heißen Tassen wärmen und intensiv miteinander plauschen.

Foto: Gudrun Gehr

Die anheimelnde Atmosphäre fand ihren Höhepunkt beim Besuch vom Nikolaus, seinem Partner Knecht Ruprecht und zwei Engel-Mädchen, die an die kleinen Gäste Tüten mit Grättimännern verschenkten.

Von Rock bis Volksmusik

Musikalisch unterhielt das Trio „Howaldsmusig“ mit handgemachter traditioneller Volksmusik die Besucher. Auf der Bühne in der Hauptstraße ließ es die Coverband „7sins“ mit ihrer Rock- und Popmusik krachen. Sängerin Cindy Möck moderierte: „Solange wir noch November haben, können wir Rockmusik spielen“. Vielen Gästen gefielen die fetzigen Hits; allerdings gab es auch Stimmen, die sich eher weihnachtliche musikalische Umrahmung gewünscht hätten.

Die Rockband 7sins ließ es auf der Bühne beim Marktplatz krachen. Foto: Gudrun Gehr

Die Gastronomen „Tessy“ Reda und Hans Glöggler wirteten auf dem Marktplatz, wo sich unter der Lenk-Plastik lange Schlangen hungriger und durstiger Gäste bildeten. Noch bis Weihnachten wird hier zum vorweihnachtlichen „After-Work-Event“ eingeladen. An den Markttagen ist außerdem das „Knusperhüttli“ geöffnet, hier kann mittwochvormittags und samstags der Gast in geselliger Runde seinen Hunger und Durst löschen.

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