Lörrach 2,5 Millionen für Wandel-Areal„Lauffenmühle“

Die Lauffenmühle Archivfoto: Meller Foto: Die Oberbadische

Lörrach (bk/ndg/ov). Insgesamt 6,6 Millionen Euro erhalten die Kommunen Lörrach, Grenzach-Wyhlen, Hausen im Wiesental, Rheinfelden, Schwörstadt, Steinen, Weil am Rhein und Zell in diesem Jahr aus der Städtebauförderung. Dies teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit.

Den größten Förderbetrag erhält mit 2,5 Millionen die Stadt Lörrach als Finanzhilfeerhöhung für den Erwerb und die Überplanung des Lauffenmühle-Areals. Die Stadtverwaltung erwartet für das Gesamtprojekt Fördermittel in einer Höhe von über fünf Millionen Euro. Dies bestätigte Kämmerer Peter Kleinmagd gestern auf Anfrage unserer Zeitung.

„Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Josha Frey, Landtagsabgeordnete der Grünen, in einer Mitteilung.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger freut sich, dass in diesem Jahr Städte und Gemeinden im Landkreis abermals aus dem Programm profitieren. „Unserer Kommunen brauchen gerade angesichts ihrer aktuellen Finanznot und wegfallender Gewerbesteuereinnahmen diese Unterstützung dringend, um diese für sie außerordentlich wichtigen städtebaulichen Projekte umsetzen zu können“, betont Stickelberger.

Wie berichtet, möchte die Stadtverwaltung das Lauffenmühle-Areal zum ersten deutschen Null-Emission-Gewerbegebiet in Holzbauweise ausbauen. Hier sollen CO2-neutrale Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion und Dienstleistung entstehen. „Ich bin optimistisch, dass wir das Lauffenmühle-Areal in eine goldene Zukunft führen werden“, freute sich Oberbürgermeister Jörg Lutz im Dezember bei der Vorstellung dieses anspruchsvollen Vorhabens. Anspruchsvoll auch deshalb, weil es kein Vorbild gibt und dieses Gewerbegebiet laut Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic „wirtschaftlich konkurrieren können“ muss.

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