Gut aufgestellt strebt das Kreativ-Team der Narrenzunft den neun Zunftabenden in der Alten Halle Haagen entgegen. Premiere ist am Mittwoch, 31. Januar, 20 Uhr.

Von Peter Ade

Lörrach. Übers Programm mit insgesamt acht Punkten wird im Vorfeld nichts verraten. Bodenständig soll es sein – mit kessen Szenen, reichlich Lokalkolorit und viel Musik. Nicht nur die Rathaus-Öbere kriegen ihr Fett weg. „Das Programm steht, unsere Texte sind längst geschrieben, noch wird gelernt und geprobt“, erzählt Oberzunftmeister a.i. (ad interim) Andreas Glattacker im Pressegespräch. Ende November wurden in einer Wochend-Klausur in Todtnau wichtige Weichen gestellt.

Eine Szene weniger

Sieben Spielszenen (plus Auftritt der Zundelgirls) haben Glattacker & Co. unter der Regie von Heinz Sterzel erarbeitet – eine Nummer weniger als in den Vorjahren. Der Grund: Man will das Programm nicht über Gebühr in die Länge ziehen. „Gegen 23.30 Uhr sollte das Finale eingeläutet werden“, verspricht Glattacker den Besuchern.

„Mir gen alles“

„Mir gän alles – un des längt“, prophezeit Hansi Gempp. Und Glattacker kündigt Neues an. Denn: „Nix isch so alt wie de Erfolg vu geschdern.“ Sie wollen es krachen lassen, die acht Akteure in insgesamt 38 Rollen mit famosen Spielszenen, in denen die Zunftmeister durchgestylte Figuren (Masken/Frisuren: Lilo Benz und Mary Fazis) darstellen und vor bunten Kulissen (Aufbau: Fabian Weis) und mit passenden Requisiten agieren.

Aktivposten am Werk

Weitere Aktivposten – vor und hinter den Kulissen – sind Lukas Grussenmeyer und Nico Vogt (Technik), Hanspeter Goldian (Kulissenmaler), Hans-Werner Schuldt und Andreas Kühn (Aufbau/Bühnenbild), Bärbel Jung (Bar), Ellen Quercher und Andrea Rümmele (Soufleusen); nicht zu vergessen die Musik der Band „The Night Shadows“ um Rolf Hauser.

Wirbelwinde auf der Bühne sind Andreas Glattacker, Hansi Gempp, Ralf Buser, Klaus Ciprian-Beha, Karl-Heinz Sterzel, Thomas Wagner, Andreas Kuck und Nico Vogt. Neu im Team sind Wagner als Zunftstift, Kuck als Gastspieler und Weis als Profi in Sachen Kulissenbau. Ein (schöpferisches) Päuschen gönnen sich in diesem Jahr Stephan Vogt und Philipp Buser.

Nur noch „Restposten“

Alle Abende sind seit längerem ausverkauft. Die bestellten Karten können am heutigen Freitag oder morgen, Samstag, zwischen 10 und 15 Uhr bei Wein Speck, Schwarzwaldstraße 17, abgeholt werden. Nach dem letzten Ausgabetermin erlischt jeder Reservierungsanspruch. Nicht abgeholte Karten gehen in den freien Verkauf.

Pro Zunftabend werden rund 220 Gäste im Saal und etwa 20 weitere auf der Empore erwartet. Mit einer Nummer aus dem aktuellen „Album“ klinkt sich die Zunft ins Programm des Seniorennachmittags am Sonntag, 4. Februar, in der Alten Halle Haagen ein.

Nicht ohne die Sponsoren

Oberzunftmeister a.i. Glattacker ist es ein Herzensanliegen, allen Unterstützern und Sponsoren zu danken. „Das spornt an und macht den Stress zum Vergnügen“, freut er sich auf die weiteren Fasnachtsaktivitäten, zum Beispiel die Verleihung des Drochehüüler-Ordens bei der Rotssuppe am Fasnachtsmontag.