Lörrach. Das Phaenovum Schülerforschungszentrum hat kürzlich mit dem Team „aengels“ am Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ teilgenommen. Bei der im ZF Forum in Friedrichshafen ausgetragenen Deutschen Meisterschaft erreichte das Team den 6. Platz.

Formel 1 in der Schule ist ein internationaler interdisziplinärer Wettbewerb bei dem es um den Aufbau eines Miniaturrennstalles geht. Dieser muss, ähnlich zur richtigen Formel 1, ein Rennauto konstruieren, fertigen und vermarkten. Insgesamt 24 Teams aus ganz Deutschland kämpften um den Sieg und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Formel 1 in der Schule ist ein Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 19 Jahren einen Miniatur Formel 1 Rennstall eröffnen und einen CO2-getriebenen, etwa schuhgroßen, Miniatur-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Neben der Konstruktion und dem Bau des Autos ist auch die Vermarktung und die Suche nach Sponsoren Teil des Wettbewerbs. Außer dem Rennen über 20 Meter müssen die Teilnehmer einen Boxengassenstand bauen und ihre Konzepte in einer Präsentation vor der Fachjury verteidigen.

Jeanine Jutzi (17), Sarah Korsten (17) und Anna Asal (17), alle aus der 11. Klasse am Hans-Thoma-Gymnasium, nahmen zum dritten Mal als Team „aengels“ teil. Unterstützt von ihrem Hauptsponsor McDonalds Hochrhein überzeugten die drei Schülerinnen mit dem Entwurf eines windschnittigen Autos und einer außergewöhnlichen Oberflächenbeschichtung sowie einer stringent durchgezogenen, an den Hauptsponsor angepasste Corporite Identity neben einer ausgefeilten Computersimulation des Rennwagens, so eine Mitteilung.

Auch lernten die „aengels“ aus den Konstruktionsproblemen des vergangenen Jahres. Das von der Universität Basel gefräste Auto wurde, mit Unterstützung der DHBW Lörrach, mit einer Diamond-Like-Carbon-Beschichtung (DLC) veredelt. Diese besondere Oberflächenbehandlung ist aufgrund ihrer diamantähnlichen Härte extrem reibungsarm. Die Räder konnten mit Hilfe der Auszubildenden von NSI gefertigt werden.

„Der Reiz von Formel 1 in der Schule ist die einzigartige Kombination aus Betriebswirtschaft, Marketing, Technik und Wissenschaft“ erläutert Projektbetreuer Pirmin Gohn, Lehrer am Phaenovum Schülerforschungszentrum den Wettbewerb. „Außerdem freut es uns, dass wir die Jury mit der wissenschaftlichen Arbeit unserer Schülerinnen, die das Kerngebiet des Phaenovums ausmacht, begeistern konnten“, so Gohn.