Lörrach Club-Atmosphäre im Burghof

Lörrach - "Burghof goes Festival“ war die Devise am vergangenen Wochenende: Das ehrwürdige Kultur-Gemäuer legte sich für die siebte „Between the Beats“-Auflage eine ordentliche Portion Clubcharme zu und hieß das Festivalvolk im lässigen Ambiente zwischen mächtigen Lichtquadern, verschiedenen Bühnen und einer Landschaft aus gemütlichen Nischen und großzügigen Tanzflächen willkommen. Weniger Wandlungskünste brauchte da das Alte Wasserwerk als zweiter Festivalort, der in der zweiten Hälfte des zweiten Festivalabends zum Zug kam: Die jugendliche Alternativkultur ist in die Wasserwerk-DNA quasi eingeschrieben.

Das Publikum ließ sich gerne auf die unterschiedlichen Spielorte ein – und vor allem auf die spezielle Musikmischung, die die Organisatoren um Markus Muffler aus den „unendlichen kreativen Welten des Indie, Pop und Hip-Hop“ herausgepickt hatten, um sie im Line-Up des Festivals zu versammeln.

Die acht Bands kamen aus den internationalen Gefilden zwischen Berlin und Kanada nach Lörrach, und aus Regionen weit jenseits der schnöden Charts-Tauglichkeit. In der Gesamtschau gab das ein maximal spannendes Spannungsfeld – zwischen akustischem Singer-Songwriter-Sound und der extrem elektro-verfremdeten Multimediashow, zwischen keyboardschwangerem Sphärenklang und exzessivem Schreigesang, den relaxten Kopfnicker-Hip-Hop ebenso mit dabei wie die volle Breitseite Grunge-Gitarre. Was bleibt: Gespannte Vorfreude auf das nächste BtB.

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