Lörrach „Dank für ganz viel Maria 2.0 in 25 Jahren“

Frauen der kfd St. Peter bei der Mitgestaltung des Jubiläumsgottesdienstes; am Mikrofon Christa Langer (links) und Angelika Biersack Foto: Peter Ade Foto: Die Oberbadische

Von Peter Ade

Lörrach. In würdevollem Rahmen feierte die katholische Frauengemeinschaft St. Peter gestern ihr 25-jähriges Bestehen. Dabei gab es ein freudiges Wiedersehen mit dem früheren Pfarrer Franz Kreutler, der einst maßgeblich dazu beigetragen hat, den ursprünglichen Frauenkreis unter dem Dach der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) neu zu formieren.

Kreutler zelebrierte den Festgottesdienst gemeinsam mit Stadtpfarrer Thorsten Becker im Gemeindesaal St. Peter. Das benachbarte Gotteshaus der Nordstadt kann bekanntlich bis auf Weiteres wegen statischer Probleme nicht genutzt werden. Im Anschluss an die kirchliche Feier gab es einen Apéro und viele Glückwünsche zum Jubiläum (wir berichteten).

„Unsere Gemeinschaft ist wie ein Netz“, beschrieb Vorsitzende Christa Langer den Zusammenhalt der Frauen in der Pfarrei. Zum Jubiläum begrüßte sie insbesondere den früheren Seelsorger Franz Kreutler sowie Gabriele Trapp als Referentin für Frauenpastorale in der Erzdiözese und Elisabeth Hönig, geistliche Leiterin im Diözesanverband.

„Suchen und fragen, planen und miteinander glauben, das haben wir Frauen in unserer Gemeinde seit 25 Jahren getan“, erinnerte Langer an zahlreiche Aktivitäten der kfd-Gruppe. „Frauen in der kfd haben das Leben der Gemeinde mitgestaltet und ein dichtes Netz von Beziehungen geschaffen.“ Auch in Zukunft wolle man sich als lebendige Gemeinschaft in die Pfarrei einbringen.

Stadtpfarrer Becker würdigte das facettenreiche Wirken der rund 30 aktiven Frauen. Er dankte den Ehrenamtlichen für deren Einsatz in der Gemeinde. Vor dem Hintergrund der Bewegung „Maria 2.0“ begrüßte er das permanente Bemühen, längst überfällige Reformen auf den Weg zu bringen.

„Maria war eine mutige, eine unendlich starke Frau“, sagte Becker. Deshalb sei es nur logisch, sich bei allem Tun auf die Gottesmutter zu stützen und deren Ideen fortzuschreiben. Die Frauen von St. Peter befolgten dies seit langem. Es sei wichtig, Veränderungen im Kleinen anzustoßen. Der Geistliche wörtlich: „Ich danke der Frauengemeinschaft für ganz viel Maria 2.0 in 25 Jahren.“

Der gut besuchte Gottesdienst wurde von den Frauen aktiv mitgestaltet. Einige Mädchen – ausnahmsweise mal keine Jungs –­ assistierten der Geistlichkeit als Messdienerinnen. Gemeindereferentin Helga Bing wirkte am Altar ebenfalls mit. Für niveauvolle musikalische Begleitung des Gottesdienstes sorgten Kirchenmusiker Andreas Mölder am Flügel und der Chor „Canto Allegro“.

Im Anschluss an die kirchliche Feier lud die Frauengemeinschaft zum Apéro ein. Dabei gab es zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen der kfd St. Peter, die seit fünf Jahren im Team geleitet wird von Christa Langer, Gerda Zimmermann, Paula Hirschberger und Hildegard Eberhard. Sie sind auch weiterhin die Impulsgeberinnen für vielerlei anregende Themen und gemeinsame Unternehmungen.

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